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Am Himmelstor

Ich träumte mich auf einem bangen Weg,
Auf einem hohen, schwindelschmalen Steg,
Der führte mich bis an das Himmelstor.
Da stand ich lange, ohne Mut, davor.

Und zitternd griff ich nach dem rostigen Ring,
Das Himmelsglöcklein an zu läuten fing,
Mein Herz erschrak vor seinem hellen Klang,
Ein armer Sünder auf dem letzten Gang.

Dann rasselte ein großes Schlüsselbund,
Ein Knarren, bis der Himmel offen stund,
Doch hascht ich nur von seiner Herrlichkeit
Mit scheuem Blinzeln einen Streifen Streifen breit,

Ein Wiesengrün und einen Engelsfuß.
Sankt Peter barg mir jeden weitern Gruß
Mit breitem Rücken und erschreckte mich
Mit barscher Frage: "Freund, wer schickte dich?"

Mich schickte keiner. "Und was suchst du hier?"
Nach Erdennot ein ruhiges Quartier,
Ein Flügelpaar und himmlisches Gewand,
Ein Tröpfchen Tau aus Gottes hohler Hand.

"Hast du zu solchen Dingen auch ein Recht,
Warst du auf Erden ein getreuer Knecht?"
Ich war Poet. "Und kommst zu Fuß hier an?
Wo hast du deine Flügel hingetan?"

Ich schämte mich, weil sie so sehr beschmutzt,
Und ihre schönsten Federn arg gestutzt,
Weil durch das Fliegen nach dem Flitterkranz
Des Menschenruhmes dunkel ward ihr Glanz.

"Und deinen Kranz?" Ich hab ihn abgelegt,
Daß man mit andern ihn zum Kehricht fegt,
Und komm nun nun nackt und ohne Glorienschein.
Da sprach der Pförtner gütig: "Komm, tritt ein."

Quelle:
Ausgewählte Gedichte
von Gustav Falke
Hamburg 1908
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Original Thüringer Wurst- und Schinkenprodukte.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Original Thüringer Wurst- und Schinkenprodukte aus der Landfleischerei Grobitzsch. Hauseigene Produktion aus schlachtfrischen Fleisch, hochwertigen Gewürzen und frischen Zutaten! Zum 12. Tag der Thüringer Wurstspezialitäten prämiert mit Goldmedaille für die hhausmacher Blutwurst, Silbermedaille für die Wiener Wurst und unsere Schäferwurst (Salami aus Lamm). Unsere Filialen finden Sie in Braunichswalde Bahnhofstraße 2 und Gera Altenburger Straße 69 im Diska-Markt. Fleisch- und Wurstwaren, Tagesmenüs und Partyservice der Extraklasse unter dem Motto "Wir lieben unsere Thüringer Heimat und den guten Geschmack!" […]

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Verschrottung + Entsorgung + Abbruch + Demontage.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Kompetenz seit über 15 Jahren: Abbruch, Demontage, Verschrottung, Entsorgung, Erdbau, Flächenbereinigungen, Schüttgut, Sand, Kies, Schotter. […]

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Hummelmühle, Lockwitzgrund und Lockwitztalbahn.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Im Jahr 1453 tauschte Caspar von Schönberg, damaliger Bischof von Meißen, mit dem sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Sanftmütigen Teile von Kleinluga gegen ein anderes Dorf ein. Ab 1501 übte der Rittergutsbesitzer von Oberlockwitz, zunächst Stephan Alnpeck, die Grundherrschaft aus; fortan waren Lockwitz und Kleinluga fest miteinander verbunden. Im Jahr 1572 brach zwischen den Grundherren und Einwohnern beider Lugas ein Streit um die knappen Wasserreserven aus; das Trinkwasser musste über lange Röhrfahrten in die Dörfer geleitet werden. Wie Großluga gehörte auch Kleinluga zur Dohnaer Parochie. Verwaltet wurde es aber im Unterschied zu seinem Nachbardorf fast durchgehend vom Amt beziehungsweise der Amtshauptmannschaft Dresden. Dies führte zunächst zu einem wirtschaftlicheren Betrieb. Als 1933/34 jedoch die Buslinie D nach Lockwitz eingerichtet wurde, zunächst zum unteren Gasthof, dann bis Plan, sanken die Fahrgastzahlen. In der Folge wurde der Betrieb eingeschränkt und einige Ausweichen aufgegeben. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs stiegen die Fahrgastzahlen wieder, auch weil der Busverkehr reduziert werden musste. Dafür kam 1995 auch der Triebwagen 240 004 zurück nach Kreischa. Dazu kamen jedoch Personalmangel und Einschränkungen durch die Verdunklung. Besonders eindrucksvoll ist die Sicht über das Elbtal bis nach Dresden und in die Sächsische Schweiz. Der Weg führt weiter über den Dorfplatz Borthen bis nach Burgstädtel. An dem Naturdenkmal Burgstädtler Linde  lohnt es sich zu verweilen um die großartige Aussicht über Kreischa bis ins Erzgebirge zu betrachten. Von einem Traktor geschoben fuhr er in den liegengebliebenen Gleisen zwischen Haußmannsplatz und Parkgaststätte am Sanatorium vorbei. Nach der Wende gründete sich ein Verein, der sich das Ziel setzte, der Lockwitztalbahn ein Denkmal zu setzen. Der Verein wollte später ein Straßenbahnmuseum im ehemaligen Depot der Lockwitztalbahn aufbauen, denn der Zustand der beiden Triebwagen, die im Freien standen, verschlechterte sich zusehends. Über die nach Großborthen führende Burgstädteler Straße ist Burgstädtel ans Straßennetz angeschlossen. Dort wurde er als Denkmal aufgestellt und in den Originalzustand zurückversetzt. Wanderwege führen zur Hummelmühle in den Lockwitzgrund sowie über den Blauberg nach Gombsen. Mit der Zeit kam die Idee, zwischen Hummelmühle und Kreischa eine Museumsstraßenbahn aufzubauen. Und kamen an die Hummelmühle. Ab 1571 wurde hier Getreide gemahlen und später auch Brot gebacken. Gut, dass es das Internat Hummelmühle gibt, gelegen auf einer Insel mit Badestrand, einer Segelschule und Bauerngarten mit Tieren. Bis 1989 wurde Mischfutter produziert. Nachdem nun auch der Traum des Straßenbahnmuseums geplatzt war, gab der Verein auf. 2004 öffnete ein kleines Mühlenmuseum. Der Verein bietet nach Vereinbarung und immer am Pfingstmontag zum Mühlentag Führungen in der einzigen erhalten gebliebenen Wassermühle des Lockwitztales an. Dann geht es hinunter ins Lockwitztal zur Hummelmühle und der rote Punkt Weg verlässt unser Gemeindegebiet. […]

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