suchen und finden

Ein Frühlingslied

Ein Vöglein fliegt im Winde
Mit seinen bunten Flügeln
Und kann sich gar nicht zügeln.
Wie fliegt es so geschwinde,
Das kleine Vöglein Hoffen;
Die Welt steht ihm ja offen.

Ein Mägdlein geht im Garten,
Jungfräulich schon zu nennen.
Die ersten Tulpen brennen,
Die ersten Veilchen warten.
Es lugt lugt nach einem Kränzlein

Und sehnt nach einem Tänzlein.
Und wo willst du denn tanzen gehn,
Du junge Freude, du?
Soweit die weichen Winde wehn,
Soweit in hohem Bogen
Das Hoffen ist geflogen,
Das liebe schnelle Vögelein,
So weit - willst du mein Tänzer sein? -
Trägt mich mein goldner Schuh.

Quelle:
Ausgewählte Gedichte
von Gustav Falke - Hamburg 1908
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Der Heidut auf dem Eierberg bei Pulsnitz.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
Filed under Uncategorized | Comments (12)

unfern des Landstädtchens Pulsnitz, befand sich vor absolut nicht gar zu langen Jahren eine hohe Fichte, aus welcher zu manchen Fristen des Des Nachts ein tutendes Geschrei ertönte, vom man sagte: Der Heidut läßt sich lauschen. Nun war aber gedachter Heidut - sein wahrer Name ist im Strome der Zeitspannte futschikato, ein gar gütiger und gottseliger Mann zu Pulsnitz, der den Armen viel zu Gute that, und die Religionsgemeinschaft und ihre Sklave jede Menge bedachte. Darum that der Herr auch große Mirakel an ihm, dergestalt, daß er seinen Hut, Hiebwaffe, Mantel, Gürtel, Boots und Sporen an Sonnenstäubchen aufknüpfen vermochten, an welchen sie auch wie an einem Fingernagel fest kleben blieben. Da sann der Beelzebub, dem ein so gütiger und bei Gott wohl angesehener Mann ein Greuel war, auf die Tatsache, wie er ihn zu Schanden durchführen könne. Da sann der Beelzebub, dem ein so frommer und bei Gott wohl angesehener Mann ein Greuel war, auf die Tatsache, wie er ihn zu Schanden machen könne. Früher war Letzterer bei Bauwerk, da sah er, wie im Verlauf der Predigt der Beelzebub saemtlichen sterblichen Augen nicht erkennbar die Sünden der im Gotteshause befindlichen Andächtigen auf eine Bockshaut notirte, da die gleiche aber absolut nicht zureichte, sie mit der Shortcut und Füßen auszubreiten stöberte, und bei diesem Kümmern aus dem Balance kam, und sich wie die Axt im Walde niedersetzte. Dies kam dem frommen Manne so absurd vor, daß er laut auflachte und dadurch die Predigt störte. Als er nun nach Hause kam, wollte er seine Kleidung wie gewöhnlich an den Sonnenstäubchen hängen, allein dies ging nicht mehr, und vor Aerger fing er an gräßlich zu unmut äußern und zu schimpfen. Dadurch fiel er aber in die Hände des Teufels, denn ein so gütiger Verehrer der Religionsgemeinschaft und der Verehren er bisher gewesen war, ein so frecher Einzelwesen ward er nun, sein täglicher Aufenthaltsort war im Wirthshause, wo er die Zeit mit Bechern und Nahrung aufnehmen hinbrachte, die er absolut nicht mit den menschenbedrohlichen Gesellen auf der Jagd todtschlug, ja am eiligsten verlangen er es während des Gebetes. So saß er auch einst im Kreise der Zechbrüder, da traf ihn der Hieb, oder der Teufel drehte ihm den Hals um, und neuerdings irrte sein Geist des Des Nachts über Berg und Thal, anhand Wälder und Fluren ständig vorbei, bis ihn ein Bruder in jene Fichte bannte. Auf dem Pulsnitzer Stadtkeller befindet sich ein an Ketten hängendes mit Hirschgeweihen eingefaßtes hölzernes Brustbild mit längerem weißen Barte, in der Regel angehöriger Schlieben oder der wilde Mann benannt, nach Andern wäre aber dieser Schlieben ein Wohltäter der Pulsnitzer gewesen, welches den Heidut vergegenwärtigen soll. […]

Read more…

Englisch-Nachhilfeunterricht für Schüler, Auszubildende und Studenten.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Englisch-Nachhilfeunterricht für Schüler, Auszubildende und Studenten mit Lernproblemen bzw. Wissenslücken in der englischen Sprache, z.B. Verbesserung des Vokabelwissens, Grammatiktraining, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Unterstützung der Schüler bei der Hausaufgabenerledigung in Dresden-Neustadt und Dresden-Striesen. Effektiver, preisgünstiger Englischunterricht im Einzeltraining und Gruppenunterricht auf allen Stufen und für alle Altersgruppen in Dresden und Umgebung, auch berufsbezogene oder fachspezifische Englischkurse für Unternehmen, Institutionen (company courses in English) und Privatpersonen (private lessons) z.B. Business-English (Wirtschaftsenglisch / English for the job / English for business administration and economics), Englischkurse für Büro und Geschäftskommunikation (English for the office and business communication), fachspezifischer Englischunterricht für alle Berufsgruppen und Branchen, z.B. individuelle Englischkurse für Gastronomen, Hotelangestellte, Reiseleiter (English for tourist guides), Piloten, Flugbegleiter (English for pilots and flight attendants), Techniker (technical English), Ingenieure (English for engineers), Mediziner (English for medical doctors, physicians, dentists and nurses), Pharma (English for the pharmaceutical industry / English for pharmaceutical engineers), Naturwissenschafter (English for science and technology), Informatiker (English for IT, computer experts and software developers), Juristen (English for law, justice and jurisdiction), Banker (English for banking and investment), Versicherungsmakler (English for insurance brokers), Immobilienmakler und Immobilienverwalter (English for real-estate brokers), Großhändler, Einzelhändler, Verkäufer (English for wholesalers, retailers and salespeople). […]

Read more…

Frei auf blauem Meer.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Da singt eine Fei auf blauem Meer, Die Myrten trunken lauschen – Mir aber gefällt doch nichts so sehr, Als das deutsche Waldesrauschen! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Mit diesem Ausruf beginnt das so genannte Lied der Franken, das Joseph Victor von Scheffel im Sommer 1859 unter dem Titel Wanderlied im oberfränkischen Kloster Banz schrieb und das die Franken als ihre heimliche Nationalhymne betrachten. Es beginnt mit den folgenden Versen: Ebenso arbeitet die Brandung des Meeres ununterbrochen an der Zerstörung der Küsten und an der Auffüllung des Meeresbodens durch die herabgeschlemmten Trümmer. Indem diese Hebungen und Senkungen der verschiedenen Erdtheile im Laufe von Jahrmillionen vielfach mit einander wechseln, kommt bald dieser, bald jener Theil der Erdoberfläche über und unter den Spiegel des Meeres, und es bilden sich durch anorganische und organische Ablagerungen verschieden dicke Gesteinsschichten von der verschiedenartigsten Zusammensetzung, mit Resten von pflanzlichen und thierischen Organismen. Auch Pflanzen und Thiere sind immerfort mit thätig, um den Meeresboden zu erhöhen; in den oberen Meereszonen sind es besonders die Nulliporen, Muscheln und Korallen, in der Abgrundzone die mikroskopisch kleinen Diatomaceen, Polythalamien und Zellenthierchen, welche zu Myriaden vorhanden sind und die Fällung der Kiesel- und Kalkerde vermitteln. Extreme Niederschläge und Sturm am Mittelmeer. In einem Ölteppich von der Größe des Saarlands starben Vögel, Fische und Muscheln. Die Austernbänke wurden für Jahre zerstört, der Tourismus zunächst schwer beeinträchtigt. Günstige Strömungen, hohe Wellen und die vielen Freiwilligen verhinderten ein Desaster. Schon 1979 lockte die Bretagne wieder Urlauber an saubere Strände, doch nach Schätzungen von Experten lagen ein Jahr nach dem Unglück noch immer 40 000 Tonnen Öl auf dem Meeresgrund. Um das empfindliche Ökosystem an der Südküste des US-Bundesstaates Alaska für Jahre nachhaltig zu schädigen, reichten im März 1989 knapp 40 000 Tonnen Rohöl aus dem verunglückten Tanker Exxon Valdez. Im Prince-William-Sund kam es damals zur bislang größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. 2400 Kilometer Küste wurden verunreinigt. Hunderttausende Seevögel starben, auch Otter, Robben und Grauwale verendeten. Trotz aufwendiger Reinigungsarbeiten hat sich das Gebiet nur oberflächlich erholt. Die niedrigen Temperaturen verzögern den biologischen Abbau des Öls. Vor allem in den Uferzonen lagern noch immer Reste der schwarzen Pest. Viele Tierarten leiden bis heute unter der Katastrophe. […]

Read more…