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Ein Frühlingslied

Ein Vöglein fliegt im Winde
Mit seinen bunten Flügeln
Und kann sich gar nicht zügeln.
Wie fliegt es so geschwinde,
Das kleine Vöglein Hoffen;
Die Welt steht ihm ja offen.

Ein Mägdlein geht im Garten,
Jungfräulich schon zu nennen.
Die ersten Tulpen brennen,
Die ersten Veilchen warten.
Es lugt lugt nach einem Kränzlein

Und sehnt nach einem Tänzlein.
Und wo willst du denn tanzen gehn,
Du junge Freude, du?
Soweit die weichen Winde wehn,
Soweit in hohem Bogen
Das Hoffen ist geflogen,
Das liebe schnelle Vögelein,
So weit - willst du mein Tänzer sein? -
Trägt mich mein goldner Schuh.

Quelle:
Ausgewählte Gedichte
von Gustav Falke - Hamburg 1908
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Sachsen-Merseburg.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Der Stift Merseburg die Niederlausitz und die Städte Delitzsch, Bitterfeld, Zörbig, Dobrilugk und Finsterwalde gehörten zu Sachsen-Merseburg. Der Gründer der dritten Linie, Sachsen-Zeitz, Moritz, erhielt zum Stift Naumburg-Zeitz den Vogtländischen und Neustädter Kreis, Tautenburg und den Albertinischen Anteil an Henneberg; er erbaute in Zeitz die Moritzburg. Der Zivildienstleistende hatte, wenn er es wünschte, Anspruch darauf, an staatsbürgerlichen Seminaren zur Fortbildung teilzunehmen. Dieser Anspruch bestand aber nur für Seminare in der Region, in der sich die Dienststelle befand. Ursula Seiring: Morgens 125 Gramm Brot und Tee, abends Wassersuppe. Hierzu gab es eine festgelegte Regionenaufteilung. Für bis zu zwei Seminare musste die Dienststelle den Zivildienstleistenden freistellen und die Fahrtkosten bezahlen. Die stete Furcht vor der Schande aber kostet ihn den Schlaf. Wenn die Dienststelle zustimmte und auch die Kosten übernahm, konnten aber auch mehr als zwei Seminare und Seminare in anderen Regionen besucht werden. Zudem wurden vom Bundesamt auf Antrag bestimmte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt. Er erließ ihm natürlich jeglichen Zoll und jegliches Geleite. Die Verkehrsmittel der damaligen Zeit ließen sehr viel zu wünschen übrig. Wer nicht verhungern oder kümmerlich leben wollte, der mußte dann schon kaufen. Gegebenenfalls war dem Zivildienstleistenden hierfür auch Sonderurlaub zu gewähren. Der Vater desselben war hier Justizamtmann und lebt noch in der Erinnerung der ältesten Bewohner der Stadt und ihrer Umgegend. Im Jahre 1806, am 18. März, feierte dieser sein 50jähriges Amtsjubiläum und zwar unter allgemeiner Beteiligung der Bewohner Radebergs. Dasselbe gestaltete sich zu einem wahren Volksfeste. Wenige Monate darauf beging der rüstige Greis im engeren Kreise einiger Freunde am 22. Juni desselben Jahres seine goldene Hochzeit in Tharandt. Seine Lebensgefährtin hatte ihm 15 Kinder geboren, unter diesen den späteren Dichter und Schriftsteller, der am 2. Januar 1835 in Berlin starb. Ernst Ludwig Langbein überlebte beide Feste noch 18 Jahre in dem ungestörten Genusse vollster Lebenskraft. Merkwürdig ist der Umstand, daß sein Vater 1724 die Stelle als Justizamtmann in Radeberg erhalten hatte, der Sohn aber 1824 als Justizamtmann starb. […]

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Der Seemann betrachtete erst den Apparat .

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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und sah dann den Ingenieur sprachlos, aber mit vielsagendem Blicke an. Wenn Cyrus Smith für ihn nicht geradezu ein Gott war, so erschien er ihm doch sicher mehr als ein gewöhnlicher Mensch. Endlich löste sich seine Zunge und rief er: Schreiben Sie das auf, Mr. Spilett; bringen Sie es zu Papier! Er bestand einfach aus zwei Gläsern, die er seiner Uhr und der des Reporters entnommen hatte. Nach Anfüllung derselben mit Wasser und Verdichtung ihrer Ränder mittels Thonerde erhielt er eine vollständige Linse, welche durch Concentration der Sonnenstrahlen trockenes Moos zu entzünden im Stande war. Mit Nab's Hilfe machte der Seemann hierauf den Bratspieß zurecht, und bald röstete der ausgeweidete Cabiai wie ein gewöhnliches Milchschwein über dem hellen, prasselnden Feuer. Solange die Sonne am Himmel steht, ist er tätig; höchstens in den Mittagsstunden sucht er im schattigen Gelaube der immergrünen Bäume Schutz gegen die drückende Sonne. Bis dahin lebte er in Scharen; jetzt trennt er sich in Paare, und diese kommen nun vertrauensvoll in die Dörfer und Städte herein und spähen nach einer passenden Stelle unter dem Dache des kegelförmigen Strohhauses oder der würfelförmigen Lehmhütte des Eingeborenen. Hier, in irgendeiner Höhlung oder auf einer andern passenden Unterlage, wird ein wirrer Haufen von dürren Halmen zusammengetragen, dessen Inneres aber eine wohlausgerundete, jedoch keineswegs auch sorgfältig ausgelegte Höhlung enthält. Im Notfalle brütet der Blutfink auf Bäumen oder selbst nahe am Boden. So bemerkte ich im Januar in den Waldungen des oberen Blauen Nils ein Weibchen dieses Vogels, das an einer und derselben Stelle ängstlich über den Boden hin und her flog, vermutete, daß es in der Nähe wohl sein Nest haben möge, suchte und fand dieses auf dem Boden in noch nicht zusammengetretenem dürren Grase stehen, wo es der Umgebung auf das vollständigste ähnelte. Es enthält drei bis sieben vierzehn Millimeter lange, elf Millimeter dicke, weiße, sehr rundliche und glattschalige Eier. Hieraus geht hervor, daß der Blutastrild mehrmals im Jahre brütet, und dies stimmt denn auch mit den Erfahrungen überein, die an Gefangenen dieser Art gesammelt wurden. Das Männchen benimmt sich ebenfalls ungemein zärtlich der Gattin, streitsüchtig einem Nebenbuhler gegenüber und brütet abwechselnd mit dem Weibchen. Die Eier werden binnen dreizehn Tagen gezeitigt, die Jungen mit Kerbtieren und vorher im Kropfe aufgeweichten Sämereien aufgefüttert. […]

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Wandersprüche von Lenz und Sonnenschein.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Es geht wohl anders, als du meinst: Derweil du rot und fröhlich scheinst, Ist Lenz und Sonnenschein verflogen, Die liebe Gegend schwarz umzogen; Und kaum hast du dich ausgeweint, Lacht alles wieder, die Sonne scheint – Es geht wohl anders, als man meint. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Frühstück inbegriffen, nach einer ausgedehnten Tageswanderung von Mittersill über den Höhenweg oder von Bramberg über die Thüringer- und die Fürtherhütte bietet sich die geräumige Almhütte als perfekte Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit an. Hausherr Thomas, ein passionierter Jäger, sorgt dafür, dass auf der Alm stets frische Lebensmittel vorrätig sind, die seine Frau Margit zu leckeren Gerichten verarbeitet. Egal ob Wild, Beeren oder Pilze alles stammt aus den umliegenden Wäldern. Das Angebot auf der Alm reicht letztlich vom kräftigenden Frühstück bis hin zum gschmackigen Alm-Menü. Weiters wird hier die frische Milch von den umliegenden Bauern zu Butter, Joghurt, Käse oder köstlicher Buttermilch verarbeitet. Die familiäre und herzliche Stimmung wissen nicht nur die vielen Stammgäste zu schätzen, auch Promis wie Ottmar Hitzfeld oder Toni Sailer ließen sich hier schon bewirten. Für gesunde Zähne ist es wichtig, dass Kinder schon von klein auf an die richtige Zahnhygiene gewöhnt werden. Unsere Kinderkrippen kooperieren daher mit der Zahnärztin Frau Hirschfeld-Jutzi, die alle Einrichtungen regelmäßig besucht und die Kinder spielerisch an zahngesunde Ernährung und das richtige Zähneputzen heranführt.Im Januar 2015 hat Frau Hirschfeld-Jutzi die Kinderkrippe in der Frankfurter Straße besucht und für die Kinder leckeres Obst zum Frühstück mitgebracht. Nach dem Frühstück wurden gemeinsam die Zähne geputzt und das Zahnputz-Lied Zahnbürste tanzt in meinem Mund! gesungen. Die Zahnärztin hatte auch ein großes Zahn-Modell mitgebracht, bei dem mit einer überdimensionalen Zahnbürste das richtige Putzen veranschaulicht und geübt wurde. […]

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