suchen und finden

Meinem Kinde

Du schläfst, und sachte neig ich mich
Über dein Bettchen und segne dich.
Jeder behutsame Atemzug
Ist ein schweifender Himmelsflug,
Ist />Ist ein Suchen weit umher,
Ob nicht doch ein Sternlein wär,
Wo aus eitel Glanz und Licht
Liebe sich ein Glückskraut bricht,
Das sie geflügelt herniederträgt
Und dir aufs weiße Deckchen legt.

Quelle:
Ausgewählte Gedichte
von Gustav Falke - Hamburg 1908
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Ritter Wilhelm von Grumbach.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Jener Kurfürst belagerte Gotha und schloß am 13. April 1567 mittels der Einwohner eine Niederlage, Johann Friedrich jedenfalls mußte sich auf Gunst und Ungnade unterwerfen. Dem Kaiser ausgeliefert obendrein von Justizvollzugsanstalt zu Haftanstalt geschleppt, beschloß er sein Leben 9. Mai 1595 im Schlosse Steyer im Justizvollzug. Grumbach, Brück wie auch deren Schüler wurden 17. April geköpft, dasjenige Palais Grimmenstein in Gotha geschleift, für die seitens Chursachsen berechneten Feldzugsskosten die Ämter Arnshaugk, Weida, Ziegenrück obendrein Sachsenburg an Chursachsen als Pfand gegeben (somit Assecurirte Ämter genannt und wo jene bei weitem nicht ausgelöst werden konnten, 1660 für immerdar abgetreten), das sonstige Vaterland aber, nach solcher vorausgegangenen Verfügungsrecht des Landtags zu Saalfeld vom 3. Januar 1567, an Johann Wilhelm transferiert. […]

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Glück fangen am späten Abend.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Und jagte mit erhitzten Wangen umsonst, es war ein schlimmes Jagen, er kehrte müde und zerschlagen in seine warme Hütte ein. Da saß in schlichtem Werkelkleide, dem wilden Jäger schier zu Leide, am Herde eine stille Magd. Sie reichte ihm den Trunk, den Bissen, und ging zu Hand ihm, dienstbeflissen, wie es dem müden Mann behagt. Sie hatte still sich eingefunden und ungefragt, vor Jahr und Stunden, und ihre Treue nahm er hin. […]

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Ich habe die Kunde von deinem Verschwinden mit .

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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großer Betrübnis vernommen, denn ich wußte, daß meine Hoffnung nur auf dich allein zu setzen sei. Auch ich habe an dich mit banger Sorge gedacht, o Bey, antwortete ich ihm. Ich wußte, daß du wünschest, mich frei zu sehen, und Allah, der immer gütig ist, hat mich aus der Gewalt des Feindes errettet und mich wieder zu dir geführt. Wer war der Feind? Dieser hier? Er deutete bei diesen Worten auf Nedschir-Bey. Ja, antwortete ich ihm. Allah verderbe ihn und seine Kinder nebst den Kindern seiner Kinder! Bist du nicht der Freund dieser Leute gewesen, so wie du der meinige gewesen bist? Hast du nicht gesprochen und gehandelt, wie es zu ihrem Besten diente? Und dafür hat er dich überfallen und gefangen genommen! Siehst du nun, was du von der Freundschaft eines Nasarah zu erwarten hast? Es giebt überall gute und böse Leute, unter den Muselmännern und unter den Christen, o Bey; darum soll der Freund nicht mit dem Feinde leiden […]

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