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Lütt Ursel

Lütt Ursel,
Lütt Snursel,
Wat />Wat snökerst du rum?
Di steit din lütt Näs wull
Na Appel un Plumm.

Lütt Ursel,
Lütt Snursel,
Din Näs is mann Spann,
Doch is datn Näs all
För Pött un för Pann.

Lütt Ursel,
Lütt Snursel,
Dar hestn Rosin,
Dar sünd dre lütt Steen in,
Un all dre sünd din.

Quelle:
Ausgewählte Gedichte
von Gustav Falke - Hamburg 1908
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Frei auf blauem Meer.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Da singt eine Fei auf blauem Meer, Die Myrten trunken lauschen – Mir aber gefällt doch nichts so sehr, Als das deutsche Waldesrauschen! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Mit diesem Ausruf beginnt das so genannte Lied der Franken, das Joseph Victor von Scheffel im Sommer 1859 unter dem Titel Wanderlied im oberfränkischen Kloster Banz schrieb und das die Franken als ihre heimliche Nationalhymne betrachten. Es beginnt mit den folgenden Versen: Ebenso arbeitet die Brandung des Meeres ununterbrochen an der Zerstörung der Küsten und an der Auffüllung des Meeresbodens durch die herabgeschlemmten Trümmer. Indem diese Hebungen und Senkungen der verschiedenen Erdtheile im Laufe von Jahrmillionen vielfach mit einander wechseln, kommt bald dieser, bald jener Theil der Erdoberfläche über und unter den Spiegel des Meeres, und es bilden sich durch anorganische und organische Ablagerungen verschieden dicke Gesteinsschichten von der verschiedenartigsten Zusammensetzung, mit Resten von pflanzlichen und thierischen Organismen. Auch Pflanzen und Thiere sind immerfort mit thätig, um den Meeresboden zu erhöhen; in den oberen Meereszonen sind es besonders die Nulliporen, Muscheln und Korallen, in der Abgrundzone die mikroskopisch kleinen Diatomaceen, Polythalamien und Zellenthierchen, welche zu Myriaden vorhanden sind und die Fällung der Kiesel- und Kalkerde vermitteln. Extreme Niederschläge und Sturm am Mittelmeer. In einem Ölteppich von der Größe des Saarlands starben Vögel, Fische und Muscheln. Die Austernbänke wurden für Jahre zerstört, der Tourismus zunächst schwer beeinträchtigt. Günstige Strömungen, hohe Wellen und die vielen Freiwilligen verhinderten ein Desaster. Schon 1979 lockte die Bretagne wieder Urlauber an saubere Strände, doch nach Schätzungen von Experten lagen ein Jahr nach dem Unglück noch immer 40 000 Tonnen Öl auf dem Meeresgrund. Um das empfindliche Ökosystem an der Südküste des US-Bundesstaates Alaska für Jahre nachhaltig zu schädigen, reichten im März 1989 knapp 40 000 Tonnen Rohöl aus dem verunglückten Tanker Exxon Valdez. Im Prince-William-Sund kam es damals zur bislang größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. 2400 Kilometer Küste wurden verunreinigt. Hunderttausende Seevögel starben, auch Otter, Robben und Grauwale verendeten. Trotz aufwendiger Reinigungsarbeiten hat sich das Gebiet nur oberflächlich erholt. Die niedrigen Temperaturen verzögern den biologischen Abbau des Öls. Vor allem in den Uferzonen lagern noch immer Reste der schwarzen Pest. Viele Tierarten leiden bis heute unter der Katastrophe. […]

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Jugendzeit wie ein Blumenkelch.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Du wonnesel'ge Jugendzeit, heut laß mich dein gedenken, in deine Tiefen all das Leid des grauen Jetzt versenken, - daß wie ein Blumenkelch betaut mein Aug' noch einmal strahle; du lockst so süß wie Glockenlaut in meinem Heimattale. Mein Deutsch der Jugendzeit war der Dialekt, den auch Niederbayern spricht; ich vermochte ihn weder zu vergessen, noch den Wiener Jargon zu lernen. An der Flügelmauer der Brücke zeugte bis in die jüngste Zeit eine Hochwassermarke von dieser Hochflut. Rings um ruhet die Stadt; still wird die erleuchtete Gasse,Und, mit Fackeln geschmückt, rauschen die Wagen hinweg.Satt gehn heim von Freuden des Tags zu ruhen die Menschen,Und Gewinn und Verlust wäget ein sinniges HauptWohlzufrieden zu Haus; leer steht von Trauben und Blumen,Und von Werken der Hand ruht der geschäftige Markt.Aber das Saitenspiel tönt fern aus Gärten; vielleicht, daßDort ein Liebendes spielt oder ein einsamer MannFerner Freunde gedenkt und der Jugendzeit; und die Brunnen,Immerquillend und frisch rauschen an duftendem Beet.Still in dämmriger Luft ertönen geläutete Glocken,Und der Stunden gedenk rufet ein Wächter die Zahl.Jetzt auch kommet ein Wehn und regt die Gipfel des Hains auf,Sieh! und das Schattenbild unserer Erde, der MondKommet geheim nun auch; die Schwärmerische, die Nacht kommt,Voll mit Sternen und wohl wenig bekümmert um uns,Glänzt die Erstaunende dort, die Fremdlingin unter den MenschenÜber Gebirgeshöhn traurig und prächtig herauf. Bis in den Sommer hinein lagen die gewaltigen Eisklötze auf den Wiesen unterhalb der Brücke. Im Jahre 1775 erfuhr das Gregoriussingen eine Einschränkung. Der neue Rektor Klemm untersagte den Knaben die Possen und alles Gaukelspiel. Seit jener Zeit hielten bloß die drei Knabenlehrer mit den Chorschülern den althergebrachten Umgang durch die Stadt. Es wurde vor den Bürgershäusern gesungen, und am Sonnabend Morgen fand der Singumgang sein Ende. Lehrer und Schüler versammelten sich noch einmal auf dem Kirchhofe, das Gesicht nach dem Schulhause gewendet. Hier wurden einige Lieder, Choräle und Motetten gesungen. Dann traten einzelne Schüler und zwar ältere hervor und hielten kurze Ansprachen. Hierauf machten die Knaben Kehrt, und jeder ging nach Hause. In dieser Form erhielt sich der Singumgang noch viele Jahre hindurch bis über die Mitte des 19. Jahrhunderts. Nur der galt in der verschworenen Brüderschaft der Dorfbuben als ganzer Kerl, der an und auf der Brücke seine Schneid bewiesen hatte. Die älteren Bewohner der Stadt können sich an den Gregoriusumgang noch sehr wohl erinnern, ja, viele von ihnen haben in ihrer Jugendzeit ihn selbst mitgemacht und gedenken gern jener Zeiten. […]

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Es ließ sich erwarten, daß der Bey .

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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sich auch noch des Persischen zu bedienen verstand, und im Verlaufe meines leider nur sehr kurzen Beisammenseins mit ihm erfuhr ich, daß ich mit dieser Vermutung das Richtige getroffen hatte. Es wurden Pfeifen gebracht, zu denen man uns einen lieblich schmeckenden Reisbranntwein kredenzte, dem die Kurden mit großem Eifer zusprachen. Was denkst du von den Kurden von Berwari? fragte mich der Bey. Diese Frage sollte wohl ohne alle Verfänglichkeit nur als Einleitung dienen. Wenn alle so sind wie du, dann werde ich von ihnen nur Gutes erzählen können. Ich weiß, was du mir sagen willst. Du hast bisher nur Uebles von ihnen erfahren, bemerkte er. *) Herrscher, eine Höflichkeitssteigerung von Chodih, Herr. Oh, nein! Habe ich nicht an Dohub und seinen beiden Verwandten nur Freunde gefunden? Du hast dir ihre Freundschaft und auch die meinige sehr reichlich verdient. Wir aber haben dir mit Undank vergolten. Willst du mir verzeihen? Ich wußte nicht, daß du es warst. Verzeihe auch du mir! Es hat einer von deinen 50 von 950 Ungläubigen wurden ermordet und 44 gefangen genommen. Im dritten Jahr nach der Hedschra fand der Kampf Ohod statt. Die Anzahl der Ungläubigen war dreitausend, die der Muslimen siebenhundert. 75 Gefährten des Propheten fanden den Märtyrertod. In diesem Jahr wurden heilige Verse herabgesandt, in denen den Frauen geboten wurde, sich zu verschleiern. Im vierten Jahr fand der Kampf Hendek (Grabenkampf) und im fünften Jahr der Kampf Benî Mustalak statt. Im sechsten Jahr brach der Kampf Chayber aus und infolgedessen wurde das Versprechen namens Bî? atur-Rydwan in Hudaibije gegeben. Im siebten Jahr wurden dem byzanthinischen Kaiser und dem persischen Chosru, die Einladungsbriefe zum Islam geschickt. Im achten Jahr wurde der Kampf Mta gegen die byzantinische Armee vom Kaiser Heraklius geführt und außerdem wurde die Stadt Mekka erobert und es fand der Kampf Hunejn statt. Im neunten Jahr wurde der Kampf Tebuk geführt. Im zehnten Jahr machte der Prophet Seine Abschiedswallfahrt. Im elften Jahr befiel Ihn ein Fieberanfall, der dreizehn Tage lang dauerte, und Er schied am Montag, 12. Tage des Monats, in Seinem 63. Lebensjahr aus dieser Welt. Der Schah war offensichtlich so beeindruckt, dass er umgehend 12 Geschütze bestellte. Ferner kaufte er 26.000 Gewehre und vereinbarte mit der österreichischen Regierung die Entsendung einer Militärmission. Man bestimmte Oberst Adalbert Schönowsky von Schönwies zum Leiter der Mission, der am 29. Oktober 1878 mit 30 weiteren Offizieren nach Teheran abreiste. Am 12. November 1878 war die Mission in Tarnopol eingetroffen, wo Militärkapellmeister i. R. Julius Gebauer mit den Instrumenten, die er in Wien für einen persischen Musikzug gekauft hatte, zu der Mission stieß. Die 14 Teilnehmer der Mission reisten dann mit einem Gepäck von 2,4 Tonnen mit dem Zug nach Odessa, per Schiff nach Poti, wieder mit der Eisenbahn nach Tiflis, von dort nach Baku und über das Kaspische Meer nach Rasht. Die Mission kam im Januar 1879 in Teheran an. Begleitet wurde die Mission von Albert Joseph Gasteiger Freiherr von Ravenstein und Kobach, der bereits einige Jahre in Persien dem Schah gedient hatte. […]

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