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Es schneit

Der erste Schnee, weich und dicht,
Die ersten wirbelnden Flocken.
Die Kinder drängen ihr Gesicht
Ans Fenster und frohlocken.

Da wird nun das letzte bischen Grün
Leise, leise begraben.
Aber die jungen Wangen glühn,
Sie wollen den Winter haben.

Schlittenfahrt und Schellenklang
Und Schneebälle um die Ohren!
- Kinderglück, wo bist du? Lang,
Lang verschneit und erfroren.

Fallen die Flocken weich und dicht,
Stehen wir wohl erschrocken,
Aber die Kleinen begreifens nicht,
Glänzen vor Glück und frohlocken.

Quelle:
Ausgewählte Gedichte
von Gustav Falke - Hamburg 1908
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Sonette 2.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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So eitel künstlich haben sie verwoben Die Kunst, die selber sie nicht gläubig achten, Daß sie die Sünd in diese Unschuld brachten: Wer unterscheidet, was noch stammt von oben? Doch wer mag würdig jene Reinen loben, Die in der Zeit hochmüt'gem Trieb und Trachten Die heil'ge Flamme treu in sich bewachten, Aus ihr die alte Schönheit neu erhoben! So gibt es ein echtes Christkindlpostamt, eine Christkindlbackstube und das ?echte? Leobener Christkind sorgt in der Adventstadt Leoben bei Jung und Alt für richtige Stimmung und leuchtende Augen. Ein Höhepunkt wird sicherlich wieder das Riesenrad sein, das in über 30 Meter Höhe über den ganzen Markt einen herrlichen Ausblick bietet. Ein tägliches, stimmungsvolles Rahmenprogramm auf der Bühne im Weihnachtsdorf, ein Weihnachts-Express, mit dem man gratis durch die Adventstadt fahren kann, eine tolle Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt, und zahlreiche Aktivitäten und Aktionen für alle Altersgruppen, vermitteln eine einzigartige Weihnachtsstimmung. Veranstaltungshöhepunkte wie die Barbarafeierlichkeiten, die Entsendung der Nikoläuse, Krampustreiben, Märchenwanderung, Weihnachtsschwimmen in der Mur mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Christkind runden das Angebot noch ab. Hochwertiges Kunsthandwerk, weihnachtliche Gaumenfreuden, wärmende Getränke und viele Anregungen für das ideale Weihnachtsgeschenk erhält man bei den vielen, dekorativen Hütten im Weihnachtsdorf. Durch den Sieg im Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg kam es 1717 zur territorialen Expansion. Die gewonnenen Gebiete gingen durch den Russisch-Österreichischen Türkenkrieg 1739 jedoch teilweise wieder verloren. Einen Großteil seiner Regierungszeit verbrachte er mit der Durchsetzung der Pragmatischen Sanktion innerhalb des habsburgischen Machtbereichs und den Bemühungen um deren Anerkennung durch die anderen europäischen Mächte. Im Innern bemühte sich der Kaiser im Sinne des Merkantilismus um die Förderung der Wirtschaft. Allerdings gab er mit der Ostender Ostindischen Kompanie, im Interesse der Durchsetzung der Pragmatischen Sanktion, ein wichtiges Projekt wieder auf. Es kam auch nicht zu einer Reform von Verwaltung und Militär. Er war der letzte Kaiser, der neben der Durchsetzung der Interessen Habsburgs auch eine aktive Reichspolitik betrieb, obgleich der Reichsgedanke in seiner Zeit stark an Bedeutung verlor. In vielfältiger Weise förderte er Kunst und Kultur. Seine Regierungszeit bildete einen Höhepunkt der Kultur des Barock, deren Bauten bis heute Österreich und die ehemals habsburgischen Staaten prägen. Mit Karls Tod erlosch das Haus Habsburg im Mannesstamm. […]

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Schweigen und ein Trauern im Schloß.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Ich ging fürbaß, und wie ich ging, da sah ich vor mir liegen auf freiem Platz ein großes Schloß, die Giebel hoch aufstiegen. Verschlossene Fenster, überall ein Schweigen und ein Trauern; es schien, als wohne der stille Tod in diesen öden Mauern. Dort vor dem Tor lag eine Sphinx, ein Zwitter von Schrecken und Lüsten, der Leib und die Tatzen wie ein Löw', ein Weib an Haupt und Brüsten. […]

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Natur der Umgebungen und Spuren wilder Thiere.

Posted by Admin on Mai 12, 2011
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Aufmerksam betrachtete der Seemann die Natur der Umgebungen. Neben diesem linken Ufer dehnte sich ein ebenerer Boden, der nach dem Innern zu sanft aufstieg. Da und dort sehr feucht, nahm er fast einen sumpfigen Charakter an. Unter den Füßen glaubte man ein Netz von Wasseradern zu spüren, die durch irgend welche unterirdische Spalten sich in den Fluß ergießen mochten. Manchmal plätscherte auch ein leicht zu überschreitender Bach quer durch das Gehölz. Das gegenüber liegende Ufer erschien weit unebener, und zeichnete sich die Richtung des Thals, dessen Sohle eben der Fluß einnahm, in seinen Linien deutlich ab. Die mit etagenartig stehenden Bäumen besetzte Erhöhung bildete einen jede Aussicht beschränkenden grünen Vorhang. Auf jenem rechten Ufer vorzudringen, wäre weit schwieriger gewesen, denn von den steilen, manchmal schroffen Abhängen neigten sich oft ganze Bäume, die nur noch durch ihre Wurzeln gehalten waren, bis zum Niveau des Wassers. […]

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