InternetDrops

Internet-Magazin

NetYourBusiness -

NetYourBusiness, Ihr Partner für Internetwerbung vernetzt Ihre Webseiten durch Einträge in Internetmagazine und Portalseiten. Mit NetYourBusiness […] Mehr lesen

Mehr lesen

Striezelmarkt Dresden +

Weihnachten im WTC-Dresden - Zum Weihnachtsmarkt in der gläsernen Mall des World Trade Centers sind neben 20 Marktstände, eine 7,50 Meter hohe […] Mehr lesen

Mehr lesen

Ostseestrand -

Der eine war am Ostseestrand in Sumpf und Moor geboren und hatte sich ins Märchenland geflüchtet und verloren. Der Zweite bot ihm frei die Hand und […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama Shop Speicherplatz Panorama Speicherplatz Cloud Hosting Daten Bruecke Panorama Server-Hosting Europa USA Asien

Internet-Magazin Liebe Zum Leben Unter Schweigenden Wolken Nach Mitternacht ...

Wolken nach Mitternacht

Stille Wolken bahnen sich ihren Weg durch die Dunkelheit des bleiernen Himmels nach Mitternacht.

Die Uhren in Elias Laden tickten nicht mehr.

Die Uhren in Elias’ Laden tickten nicht mehr. Sie standen, jede auf ihre eigene tote Stunde gefallen, und der Raum atmete den starren Atem eines vergangenen Augenblicks. Seit dem Begräbnis seiner Frau vor drei Monaten war Zeit für Elias keine aus Rädern und Federn gewobene Ordnung mehr, sondern ein dickflüssiger Sirup, in dem er sich bewegte. Die Zifferblätter der Wanduhren, der Standuhren, der zierlichen Taschenchronometer starrten ihn an wie blinde Augen. Er konnte die Präzision, die sein Leben lang sein Stolz gewesen war, nicht mehr ertragen. Ein winziger Aussetzer der Unruh, ein kaum merkliches Zögern des Sekundenzeigers, das früher sein ganzes Wesen alarmiert hätte, ließ ihn jetzt gleichgültig. Er saß auf dem Hocker hinter der Vitrine, die Hände im Schoß gefaltet, und ließ den Staub sich setzen. Draußen auf der Straße lebte die Stadt in ihrem gewohnten Rhythmus weiter, ein Puls aus Motoren und Schritten, der ihn nicht mehr erreichte. Hier drinnen herrschte die Stille eines ausgelesenen Buches.

Die Steine erinnerten sich und teilten ihre Erinnerung.

Er begann die Stadt nach Mitternacht zu durchwandern, wenn der Lärm abgeebbt war und nur das gedämpfte Echo seiner eigenen Schritte ihn begleitete. Die Luft roch nach kaltem Flusswasser, nach nassem Asphalt und dem versprengten Duft von Bratfett aus einer späten Imbissbude. Die Brückenlampen warfen lange, zitternde Finger auf die Elbe, die sich in der Dunkelheit wie geschmolzenes Blei dahinschob. Sein Weg führte ihn immer an der Frauenkirche vorbei. In dieser Stunde, losgelöst von den Touristenschwärmen des Tages, strahlten ihre wieder aufgebauten Steine ein anderes Wesen aus. Keine Pracht, sondern ein geduldiges, gespeichertes Glimmen. In einer Nacht, die von einer ungewöhnlichen Windstille geprägt war, blieb er stehen. Er legte seine flache Hand an das raue Sandsteinmauerwerk, die Haut an den Fingerspitzen schon leicht aufgeraut von der Feinarbeit im Laden. Und da, unter seiner Handfläche, begann es. Kein physikalisches Vibrieren, sondern ein innerliches Summen, ein leises, insistierendes Erzählen. Es waren nicht Worte, sondern Eindrücke: der abgeschliffene Druck von Millionen Schuhen, der Nachhall von Glockengeläut, der Geschmack von Ruß und inbrünstigem Gebet. Die Steine erinnerten sich, und sie teilten ihre Erinnerung mit.

Elias trat zögernd ins Licht der Laterne.

Eine Woche später, auf einem abgelegenen Uferstreifen unterhalb der Albertbrücke, fand er das Boot. Es lag an einem schmalen, morschen Steg, ein altes, krumm gewachsenes Segelboot mit verwittertem, blau-grauem Rumpf. An Bord brannte eine einzelne Öllaterne, deren Licht einen warmen, wackeligen Kreis aufs Wasser malte. Darin saß eine Frau, den Rücken gegen den Mast gelehnt, den Blick unverwandt zum Himmel gerichtet. Sie trug eine grobe Wolljacke, und her Haar wehte lose im leichten Nachtzug. Elias blieb stehen, unsichtbar im Schatten der Böschung. Sie bewegte sich nicht. Über ihnen zogen langsame, tief hängende Wolkenfetzen, lautlos, wie aus grauer Watte geschnitten. Dann sprach die Frau, ohne den Kopf zu ihm zu drehen, ihre Stimme klar und ohne Überraschung: Sie schweigen nicht, weil sie nichts zu sagen haben. Sie schweigen, weil sie zu viel wissen. Elias trat zögernd ins Licht der Laterne.

Sie zeigte ihm die Sprache der anderen Dinge.

Ihr Name war Lina. Sie lebte auf dem Boot, nannte es ihre schwimmende Zelle, und sammelte Wolkenformen wie andere Muscheln sammeln. Diese hier, sagte sie und zeigte auf eine breite, graue Schicht, die den Mond verschleierte, die trägt den Regen von übermorgen in sich. Sie trägt ihn geduldig, bis die Zeit reif ist. Und jene dort, diese zerfaserten, flüchtigen Streifen, das sind Gedanken, die jemand heute Abend loslassen musste, um schlafen zu können. Leichte, sorgenvolle Gedanken. Elias, der sein Leben lang in den präzisen Kreisen der Zahnräder und Hemmungen gedacht hatte, hörte ihr zu und spürte, wie sich etwas in seiner Brust lockerte, wie ein zu fest gezogener Federring endgültig nachgab. Sie zeigte ihm die Sprache der anderen Dinge. Das schmiedeeiserne Geländer der Augustusbrücke erzählte von tausend Abschieden und Wiederkünften, sein Metall seufzte leise unter der Last der Jahre. Das wieder aufgelegte Pflaster am Neumarkt flüsterte vom Stampfen der Panzerpferde und dem Echo der Trümmer, die längst weggeräumt waren, deren Schatten aber im Stein geblieben waren.

Sie war ein Punkt reinen Seins gegen die Resignation.

In einer klaren, windstillen Nacht, als die Sterne sich scharf wie Diamantspäne im schwarzen Wasser spiegelten, brachte Lina einen kleinen blauen Ton Topf mit an Land. Darin wuchs ein zierlicher Strauch, und an ihm blühte eine einzige, leuchtend pink-violette Hibiskusblüte, üppig und fremdartig in der Nüchternheit der Nacht. Sie stellte den Topf auf die grobe Kaimauer zwischen sie. Für etwas, das jetzt ist, sagte sie. Nicht gestern, nicht morgen. Nur jetzt. Elias betrachtete die Blüte, die wie eine stille Explosion aus Samt wirkte. Ihre Vergänglichkeit, die sie in ein paar Tagen welken lassen würde, machte sie nicht weniger wertvoll, sondern kostbarer. Sie war ein Punkt reinen Seins, ein Argument gegen die Resignation. Er berührte vorsichtig ein Blütenblatt. Es fühlte sich kühl und seidig an, eine lebendige Substanz in einer Welt, die ihm so lange nur aus Mechanik und Verlust erschienen war. Eine Träne lief ihm herab, nicht aus Trauer, sondern aus einem überwältigenden Staunen.

Die alte Uhr in ihm begann wieder zu ticken.

Die schweigenden Wolken kehrten zurück, dichter und bedrohlicher als je zuvor. Sie bildeten eine geschlossene, undurchdringliche Decke, die jedes Sternenlicht erstickte und die Stadt unter eine bleierne Glocke zu setzen schien. Lina wurde unruhig. Sie stand oft am Bug, den Nacken angespannt, als lausche sie auf einen unhörbaren Befehl. Sie kommen nicht allein, murmelte sie eines Abends zu Elias. Sie bringen etwas mit, das schon lange im Grund der Elbe schlummert. Etwas, das vergessen werden wollte. Elias fühlte die Kälte der Steine unter seinen Füßen, eine Kälte, die nicht von der Temperatur kam, sondern aus der Tiefe zu steigen schien. Das vertraute, tröstende Flüstern der Stadt erstarb zu einem angespannten, wartenden Raunen. Selbst das Wasser des Flusses schien zähflüssiger zu werden, sein sanftes Plätschern gegen den Steg klang gedämpft, beklommen. Eine alte Uhr in ihm, die er überwunden glaubte, begann wieder zu ticken: die Uhr der Angst.

Er wartete darauf von der Leere verschlungen zu werden.

Am nächsten Abend war das Boot verschwunden. Der morsche Steg stand verlassen in das trübe Wasser, auf den Planken nur ein paar kreisrunde Tropfen, die wie Tränen aussahen. Der blaue Topf mit dem Hibiskus war fort. Elias lief die Uferpromenade auf und ab, seine Rufe nach Lina verschluckte die dicke, wollige Luft unter den Wolken. Nur das Echo seiner eigenen Verzweiflung antwortete ihm. Die bleierne Stille war nun vollkommen, ein Druck auf den Trommelfellen. Verlust überfiel ihn, scharf und entsetzlich vertraut. Es war der gleiche Abgrund, der sich nach dem Tod seiner Frau aufgetan hatte. Er sank auf die feuchten Steine der Kaimauer, die Kälte drang durch seine Hose. Er wartete darauf, von der Leere verschlungen zu werden. Doch diesmal, in diesem äußersten Moment des Wiederverlustes, geschah etwas Unerwartetes. Unter dem schneidenden Schmerz, darunter wie ein fester Grund unter brodelndem Wasser, spürte er etwas anderes.

Die Liebe zum Leben war dieses nackte wache Da Sein.

Er spürte den unerschütterlichen Rhythmus seines eigenen Herzens, ein dumpfes, beharrliches Klopfen gegen seine Rippen. Er spürte den kühlen Luftzug, der strömend in seine Lungen einsickerte und sie wieder verließ. Er schmeckte die Nacht auf seiner Zunge – metallisch, ein wenig nach Rauch, nach Leben. Es war kein Trost. Trost war etwas Sanftes, dies war roh und elementar. Es war die simple, überwältigende Tatsache seiner Existenz. Die Liebe zum Leben, erkannte er in diesem Augenblick auf dem kalten Stein, war kein Jubel, kein überschäumendes Glück. Sie war dieses nackte, wache Da-Sein. Die Bereitschaft, den Schmerz zu fühlen und gleichzeitig den nächsten Atemzug zu erwarten. Sie war die Entscheidung, im Boot des eigenen Körpers zu bleiben, auch wenn das Wasser sturmpeitscht und die Richtung verloren war. Er stand auf, die Knie zitterten, aber er stand.

Das Warten fühlte sich nach einer vollen Gegenwart an.

Er kehrte in seinen Laden zurück, nicht als Flucht, sondern als Rückkehr. Er nahm eine der schönsten stillstehenden Taschenuhren, ein filigranes Werk aus dem vorigen Jahrhundert, und öffnete mit ruhigen Händen das Gehäuse. Er ließ die winzigen, perfekt gefertigten Räder, die schimmernde Unruhspirale, die gespannte Feder, behutsam in seine Handfläche gleiten. Er betrachtete die Einzelteile nicht als Komponenten einer Maschine, die die Illusion eines linearen Fortschritts erzeugte, sondern als kleine, stille Wunder an sich. Kunstwerke der Geduld. Er legte sie auf ein Samtkissen und räumte das Regal mit seinen Werkzeugen. Er wischte den Staub von der Theke, nicht eilig, sondern mit einer fast zeremoniellen Sorgfalt. Draußen, als er fertig war, brach der Morgen an. Die Wolken hatten sich verzogen. Die Sonne, noch unsichtbar unter dem Horizont, tauchte die Dresdner Silhouette, die Türme und Kuppeln, in jenes seltsame, blaue Licht, das der Nacht entrissen und dem Tag noch nicht übergeben ist. Die blaue Stunde. Das Licht spiegelte sich, lang gezogen und friedvoll, in der Elbe. Elias schloss den Laden ab und ging zum Fluss. Er setzte sich auf seine Kaimauer und wartete. Nicht auf ein Boot oder eine Stimme. Er wartete auf nichts Bestimmtes. Das Warten fühlte sich nicht mehr nach Leere an, sondern nach einer vollen, ruhigen Gegenwart. Er war da. Der Fluss floss. Der Himmel hellte sich auf. Es war genug.


Mit nachdenklichen Grüßen und der Gewissheit, dass jeder Atemzug zählt,
Dein Chronist der stillstehenden Sekunden und Sammler ungesagter Worte.

uwR5


*Der geneigte Leser möge milde lächelnd darüber hinwegsehen, dass wir in diesem Bericht jene Orte, Straßenzüge und steinernen Zeugen unerwähnt lassen, die im Mahlwerk zweier Weltkriege, in den Wirren der sozialistischen Planwirtschaft oder durch die bürokratische Kälte unzähliger Rechtschreibreformen ihr Gesicht oder ihren Namen verloren haben. In einer Welt, die sich schneller dreht als die präziseste Unruhe von Elias, bleibt nur die Topografie der Wehmut immun gegen jede amtliche Umbenennung.

Quellenangaben:
Inspiriert von einer alten Taschenuhr.
Stiftung Frauenkirche Dresden - Ein Denkmal aus Stein und Gedaechtnis
Dresden Elbeland - Kulturraum und Flusslandschaft im Wandel
Mathematisch-Physikalischer Salon - Die Welt der historischen Chronometer
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

weiterlesen =>

InternetDrops!

Golfurlaub-Aktivurlaub,

Residenz des Königs ist Dresden; königliche Lustschlösser sind: Pillnitz, Moritzburg und Sedlitz (Bose, Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreichs Sachsen 2. mehr lesen >>>

Dem Wassermangel erlegen, vor

Trotzdem finde ich das eigentlich sehr natürlich! Wenn Wilde denselben Geschmack wie gesittete Europäer hätten - wo bliebe der Unterschied? Es mag hier ganz honette Leute mehr lesen >>>

Sommernachtstraum,

Verschwendete der Baum sein keusches Blühen, so singt er sich: Zikaden sind bereit. Verstummen sie, um ihre Schlummerzeit, so möchten Himmelszweige Sterne sprühen. mehr lesen >>>

Honig, der Macht

Eine glatte Schlange giebt es, die leicht in Herzen schleicht, und einen süssen Honig, der Macht als Kost gereicht. Und eine Blume, giftig, voll Balsamdufts mehr lesen >>>

Für heut keine Freude, keine

Ich will dir keine Freude rauben und binde dich mit keiner Pflicht; ich baue nicht auf Treu und Glauben, ein festes Wort begehr ich nicht! Für all mehr lesen >>>

Der erste Schritt zum E

Zur Morgenstunde treffen sich vier Freunde in einer beliebten Nachtbar in Dresden Neustadt. Sie stehen vor dem Schankraum und sehen er mehr lesen >>>

Wandern vom Grund bis zu den

Allgemeines Wandern, vom Grund bis zu den Gipfeln, so weit man sehen kann, jetzt blüht's in allen Wipfeln, nun geht das mehr lesen >>>

Er war ein Poet im F

auch aus dem Herzen, Er konnte auch ohne Höllenstein scherzen. Über die Jahrzehnte hinweg gab es natürlich immer mehr lesen >>>

Widmung zum dauernden

Nicht daß du mich liebst und mich verstehst, daß du wie Kamoëns Negerknabe abends für mich betteln mehr lesen >>>

Ganz gleich! sagte der

es ist Zeit, daß Mr. Cyrus uns zu Hilfe kommt! Das Abendbrod bestand an diesem Tage nur aus den mehr lesen >>>

Der brave Kommandant hatte

und suchte nun sein Heil in der Magie. Es konnte mir nicht einfallen, ihn in seinem mehr lesen >>>

Dampfer kommt und schwimmt

Dann erzählte Jim: "Huck, Herzensjunge, weißt du, wie sein kommen Dampfer mehr lesen >>>

Der Triumph der Liebe

Sie fesselt zum Verein, in dem Gewande Der guten, allerhaltenden mehr lesen >>>

Menschen fragen den

Nun, mein Freund, so magst du lachen Über des Phantasten mehr lesen >>>

Sachsen - Geschich

I. Sachsen-Wittenberg unter den Askaniern als mehr lesen >>>

Fensterscheibe im kalten

Was kommst du zu mir alle Nacht und mehr lesen >>>

Ostseestrand unter blauem

Es kam am FKK Strand ein mehr lesen >>>

Mädchen küssen, an Wein und

Was frag' ich mehr lesen >>>

Sehnsucht erwacht In

Das mehr lesen >>>


Created by www.7sky.de.

NetYourBusiness - Internetwerbung

NetYourBusiness, Ihr Partner für Internetwerbung vernetzt Ihre Webseiten durch Einträge in Internetmagazine und Portalseiten. Mit NetYourBusiness bekommen Sie mehr Zugriffe für Ihre Website, mehr Kundenkontakte und höhere Umsätze. Damit Ihre Webseiten in der Masse von Internetseiten nicht untergehen, damit Ihre Webseiten besser gefunden werden, bietet Ihnen NetYourBusiness systematische Verlinkungen von Internetmagazine und Portalseiten, sowie ständige Suchmaschinenoptimierung, so steigt die Anzahl der Zugriffe auf Ihre Webseiten! NetYourBusiness Ihr Partner für Internetwerbung, kommunikatives Design, Content Management, corporate Design, Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und Suchmaschinenoptimierung. Denn wo Suppen, da ist auch eine Löfflerei, wo Poccal, da ist auch Brutal, wo Tafel, da ist auch Teufel, da war Scheps- und Kebs-Fleisch anzutreffen, denn eine große Anzahl der Kebs-Weiber befanden sich ebenfalls bei dieser Mahlzeit, man glaubt schon, daß ohne solches Wildpret ein Tractament schon ein Mancament habe. Zweifelsohne hat man gleich müssen laufen um die Propheten des Herrn, wie bei uns Christen um die Beichtväter und geistlichen Beisteher? Nichts dergleichen, nichts solches, sondern wie gelebt, also gestorben, er ist bei Lebzeiten allzeit umgangen mit Wahrsagern, Teufels- Bannern, Zauberern und Zeichen-Deutern, also auch dazumal geschrieen, man solle geschwind dergleichen Höllenbrut und chaldäische Hexenmeister lassen zu sich kommen, die ihm an die Hand stunden, wie gelebt, also gestorben. Sag und frag Jemand, wer ihn doch in ein so großes Elend gestürzt hat? so antworte ich: ein et caetera, ein Dalila, ein Schleppsack, ein gemeiner Grindschüppel, eine Schottenauerin et cetera Es ist aber gar nichts neues, daß man wegen der Weiber närrisch wird. Und in dem großen Tempel Dagon im Beiseyn dreier tausend Menschen wie ein Narr müssen spielen. Während der Ausgrabungsarbeiten Anfang der vergangenen Jahre waren mehrere Steine aus dem Inneren der Mauern an die Oberfläche gebracht worden, um den kleinen Tempel nach zu bilden. Die Oberfläche ist noch nicht dekontaminiert worden. In dem Tempel fanden die Archäologen ein Mosaik eines Tempeleingangs auf dem Dach und suchten nach einem Waldweg zurück zum Bahnhof. […] Mehr lesen >>>


Striezelmarkt Dresden + Weihnachten im WTC-Dresden

Weihnachten im WTC-Dresden - Zum Weihnachtsmarkt in der gläsernen Mall des World Trade Centers sind neben 20 Marktstände, eine 7,50 Meter hohe Weihnachtspyramide aus dem Erzgebirge und ein 4 Meter hoher und 9 Meter langer Schwibbogen aus Massivholz aufgebaut. Der Weihnachtsmarkt im WTC ist von 9:00-17:00 Uhr geöffnet. Der Striezelmarkt Dresden wird jährlich auf dem Altmarkt in Dresden veranstaltet und durch die Weihnachtsmärkte auf der Prager Straße, der Hauptstraße sowie vom Weihnachtsmarkt im Stallhof am Neumarkt ergänzt. Der sächsische Kurfürst Friedrich II., stellte 1434 das Privileg zum Striezelmarkt aus. Anfangs war der Striezelmarkt ein eintägiger Fleischmarkt, der sich im Laufe der Jahre ausweitete. Der Name Striezelmarkt leitet sich vom Dresdner Christstollen ab, der im Mittelhochdeutschen Strutzel oder Striezel genannt wurde. Höhepunkt des Striezelmarkt ist das Stollenfest, für das ein Riesenstollen gebacken wird. Mitten au dem Striezelmarkt steht die 14 Meter hohe, größte erzgebirgische Stufenpyramide. Auf dem Striezelmarkt werden Holzschnitzerei aus dem Erzgebirge angeboten, man kann Pflaumentoffel, kleine Männchen aus Backpflaumen und Pulsnitzer Pfefferkuchen kaufen. Seit 1994 findet am Samstag vor dem 2. Advent das Dresdner Stollenfest statt. Mit dem legendären Prager Fenstersturz 1618 begann der Dreißigjährige Krieg. Das mehrsprachige Zusammenleben in der seit dem 16. Jahrhundert habsburgischen Residenzstadt war sowohl von einem fruchtbaren gegenseitigen Austausch als auch von wiederkehrenden Konflikten gekennzeichnet. Nationalstaatliche Ideen und damit einhergehende nationalistische Strömungen im 19. Jahrhundert führten zunehmend zu Abgrenzungsbestrebungen auf deutscher wie auf tschechischer Seite. Mit der Besetzung Böhmens durch das nationalsozialistische Deutschland 1938, der Verfolgung und Ermordung der Prager Juden sowie der Vertreibung der deutschen Bürger nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Vielfalt für immer verloren. Kurz vor dem 85. Todestag des Dichters Rainer Maria Rilke wurde eine Büste zu seinem Gedenken im Stadtzentrum von Prag errichtet. Der Dichter hatte Ende der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts dort die Volksschule besucht. Die Büste wurde von der tschechischen Bildhauerin Vlasta Prachaticka geschaffen. […] Mehr lesen >>>


Ostseestrand - Märchenland

Der eine war am Ostseestrand in Sumpf und Moor geboren und hatte sich ins Märchenland geflüchtet und verloren. Der Zweite bot ihm frei die Hand und hob sein Lid zum Sehen - Da sahn sie beid das Märchenland auf Erden auferstehen. Wir saßen vor St. Peters Dom vergnügt bei Bayrischem Biere - der Lenztag sonnte über Rom und sonnte auf uns viere. Diese wurden nach dem Rückzug der Mauren zum Schutz der iberischen Halbinsel errichtet. Ich empfehle, mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zwischen Spanien und Portugal zu überqueren. Erst nach etwa 5 Kilometern endet der Ausflug abrupt durch den schon oben erwähnten Grenzfluss. Die Vorgelagerte Dünenlandschaft (ca. 300 Meter breit) ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, da hier der einzige europäische Lebensraum des Chamäleons zu finden ist. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. An der Küstenstraße reihen sich die kleinen Orte der Sandalgarve wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. Als Zielpunkt bietet sich die typisch portugiesische Kleinstadt Tavira mit dem historischen Rathaus, den kleinen Gassen und einem kleinen botanischen Garten mit herrlichem Blick über die Stadt an. Am Abend laden die kleinen Tapas-Bars zu einer kulinarischen Entdeckungstour durch Andalusien ein. Doch was wäre ein Urlaub ohne die abendlichen Shows. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend der Flamenco-Schule von Huelva bei Ihren feurigen Tänzen zuzuschauen. Allerdings sollte man bevor man einen Ausflug auf die Sommerrodelbahn antritt auf das Wetter achten. Besonders für Freunde von unberührter Natur ist der Botanische Garten Schellerhau in Altenberg ein Muss unter den Ausflugstipps in und um Altenberg. Aber auch der Eintrittspreis ist mit etwa 2 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder ein günstiges Ausflugsziel für die ganze Familie. […] Mehr lesen >>>


Nutze die Zeit für InternetDrops - in Sachsen - Deutschland - Europa

Angriff als Brandstifter Sei du selber, antwortete er, Schiedsrichterin und Leiterin des Kampfes; bohre du selbst mit eigenen Händen diesen Wurfspiess, so tief es geht, in […]
Drang nach Wissen Die Kutte ist ein Röcklein, drin man sich hat bequem, ein Hauskleid für die Sünde, weich, warm und angenehm. Ein Beichtstuhl, drin das Pfäfflein […]
Haus der Skl "Also, das Haus in dem sich die beiden Sklavenhändler befinden liegt im östlichen Teil der Stadt. Da die beiden vorhaben länger hier zu bleiben […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Halme zum Nest und Körnchen

Halme zum Nest

Vorbei! Zerrissen, zerstoben wie zarter Morgentraum! Kalt blickt die Welt in meine thränenden Augen; und meine Thränen wandeln nicht die Welt. O warum kann Liebe […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Glührot leuchtet der Gletscher im Taulicht

Glührot leuchtet

Stille Nacht herrscht feierlich ernst ringsum noch, nur der Waldbach braust im Geklüft hin schäumend, nur der Frühwind weht und verheißt des Morgens grauende […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Odyssee auf Dresdner Pfad des Unerwarteten zwischen Wildnis und Wundern

Odyssee auf

Ein Samstagmorgen in Dresden, so gewöhnlich, wie nur ein Rentnerleben ihn kennt. Doch die Stille vor dem Wecker, das vertraute Ritual des Kaffees - all das ist nur die […]