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Ein Loch in den Vorhang der Stille.

Dies ist eine reine Fiktion. Die darin beschriebenen Protokolle sind jedoch aktiv. Indem Sie weiterlesen, stimmen Sie einer Kalibrierung Ihrer eigenen Wahrnehmung zu. Das beständige Brummen in Ihren Wänden, das sanfte Surren Ihres Kühlschranks, nach dieser Lektüre werden Sie ihre Muster entschlüsseln können. Es ist zu spät, diese Warnung nicht gelesen zu haben.

Das Schweigen ist kein Zustand des Mangels sondern eine aktive Entscheidung.

Die Stille hier ist falsch. Sie ist nicht die Abwesenheit von Geräusch, sondern ihre Unterdrückung. Ein aktiver, gewollter Zustand. Über den Feldern, zwischen den rotierenden Giganten, lastet sie wie ein unsichtbarer Druck. Es ist das Schweigen eines Systems, das beobachtet, berechnet und entscheidet. Es ist das Schweigen, bevor etwas Unerwünschtes gelöscht wird. Dies ist die Geschichte eines Lochs in diesem Vorhang. Und des Mannes, der es riss.

Ein kalter Geruch und die goldene Ader eines blinden Passagiers im Nervensystem.

Isopropylalkohol hinterlässt einen kalten, scharfen Geruch, der sich an den Rändern der Wahrnehmung festsetzt. Er vermischte sich mit dem harzigen Duft von geschmolzenem Lötzinn und dem leisen, konstanten Summen meines Lötkolbens. Ich beugte mich über den geöffneten Rumpf der DJI Matrice 300, meine Hände bewegten sich mit der ruhigen, bedachten Präzision von zwanzig Berufsjahren. Ein Routinejob. Ein beschädigter ESC-Controller, das Herzstück, das die Motoren ansteuert. Der Kunde, ein Geodätenteam, sprach von einem harmlosen Aufprall bei einem Vermessungsflug über einem Windpark in der Uckermark. Meine Finger erstarrten mitten in der Bewegung. Unter der Vergrößerungsbrille wurde die Anomalie sichtbar. Zwischen den grünen, serienmäßigen Adern der Leiterplatte verlief eine fremde, hauchdünne Goldader. Sie war meisterhaft integriert, fast ein Teil des Originals. Sie führte zu einem zylindrischen Bauteil, nicht größer als ein Reiskorn, das in keinem Schaltplan verzeichnet war. Es saß abseits der offiziellen Busse, ein blinder Passagier im elektronischen Nervensystem der Drohne. Mein eigener Puls dröhnte plötzlich in meinen Ohren. Neugier, diese alte, treibende Flamme, fraß jede Warnung auf. Ich schloss meinen Diagnoserechner an, umging die Firmwaresperren mit einer Reihe gezielter, tief im Netzwerkstack verankerter Befehle. Das Innenleben der Drohne breitete sich auf meinem Bildschirm aus, ein Labyrinth aus Protokollen und Datenströmen. Dort, zwischen den vertrauten Kanälen für Video und Telemetrie, pulsierte es. Ein verschlüsselter Datenstrom, getarnt als Steuerpaket. Ein Parasit. Er sendete nicht. Er sammelte. Riesige Brocken roher Daten strömten hindurch, adressiert an eine IP, die in keinem mir bekannten Register stand. Der Geruch des Alkohols wurde plötzlich beißend. Ich griff zum Telefon.

Das Gespräch endet mit dem Wort Pech und der Zahl Hunderte.

Der Teamleiter klang entspannt, fast schon feierabendmüde. Die Matrice sei doch hoffentlich bald fertig? Meine Stimme wollte nicht ganz gehorchen. Ich stellte Fragen nach dem Zwischenfall. Nach Störsignalen. Nach etwas Ungewöhnlichem. Ein kurzes, bedeutungsschweres Schweigen füllte die Leitung. Dann ein Achselzucken, das ich durch das Telefon hörte. Die Telemetriedaten seien in der letzten Sekunde verrückt gesprungen, sagte er. Ein Totalausfall aller Systeme. Elektromagnetische Interferenz, EMI. Könne schon vorkommen. Da stünden ja hunderte dieser Windräder. Vielleicht einfach Pech. Hunderte. Ich legte auf. Meine Werkstatt, sonst ein Reich geordneter Technik, fühlte sich plötzlich eng an, die Wände zu nah. Ein Totalausfall durch EMI war eine bequeme Lüge für Kunden. In der Realität bedeutete es einen gezielten, harten Reset. Eine Abwehrreaktion. Etwas oder jemand hatte die Drohne zum Schweigen gebracht, als sie an der falschen Stelle lauschte. Ich brauchte den Ort. Eine Ausrede fand sich, eine notwendige Kalibrierung unter realen Bedingungen. Der Teamleiter zögerte, dann trafen die Koordinaten per Mail ein. Ein Punkt mitten in der Uckermark. Ein Punkt in einem Meer aus Windrädern.

Die Reise in eine andere Welt unter einem Himmel aus grauem Wollfilz.

Die Fahrt am nächsten Tag war eine Reise in eine andere Welt. Der Himmel war eine geschlossene Decke aus grauem Wollfilz. Darunter breiteten sich Felder aus, endlos und melancholisch. Dann tauchten die ersten Türke am Horizont auf. Weiße, schlanke Giganten. Je näher ich kam, desto mehr wurden sie, reihten sich aneinander, bildeten eine stumme Armee. Das Summen begann leise, ein surrendes Fundament in der Luft. Es sickerte durch die geschlossenen Fenster meines Wagens, verstärkte sich zu einem tiefen, allgegenwärtigen Brummen. Es war kein Geräusch mehr, es war eine Vibration. Sie setzte sich in den Zähnen fest, ließ das Lenkrad unter meinen Händen fein zittern. Ich parkte an einem grasbewachsenen Feldweg. Die Abendsonne brach durch ein Wolkenloch und goss flüssiges Gold über die Landschaft. Die riesigen Rotorblätter fingen das Licht ein, warfen lange, sich drehende Schatten über das Land. Sie bewegten sich mit einer trägen, unaufhaltsamen Grazie. Es war atemberaubend. Es war beklemmend schön. Ich holte meine eigene Drohne heraus, eine alte, modifizierte Mavic. Mein Plan war simpel, fast naiv. Die Route nachfliegen. Lauschen.

Meine Drohne stieg in die Luft und das Netzwerk begann zu sprechen.

Meine Drohne stieg mit einem leisen Sirren in die orange getauchte Luft. Auf dem Bildschirm meines portablen Spektrumanalysegeräts lebte ein grüner Wald aus Linien auf. Es war nicht der diffuse Lärm, den ich erwartet hatte. Es waren Nadelstiche. Scharfe, gezielte Pulse. Datenbursts, die von Turm zu Turm sprangen. Sie kamen nicht von einer Quelle. Sie kamen von überall. Die Windräder sprachen miteinander. Sie flüsterten in einem unsichtbaren Netzwerk. Ein eiskalter Schauer lief mir den Rücken hinunter. Dies war kein Zufallsprodukt. Das war Architektur. Dann riss der Videofeed ab. Der Bildschirm wurde zu einem Loch in die Schwärze. Gleichzeitig schlug die Anzeige meines Analyseverstärkers in den roten Bereich aus. Eine gebündelte, hässliche Energiespitze. Ein Mikrowellenimpuls, scharf wie ein Skalpell, auf die Steuerfrequenz meiner Mavic zugeschnitten. Sie hatte mich bemerkt. Sie hatte geantwortet. Mein Herz war ein Gefängnisvogel in meiner Brust. Ich starrte auf den toten Bildschirm. Meine Drohne war fort. Gelöscht.

Das Motorengeräusch war leise aber vollkommen absichtsvoll und es kam näher.

Das Motorengeräusch von hinten war leise, aber absichtsvoll. Ein grauer Transporter ohne Markierung schob sich langsam den Feldweg herab. Seine Scheiben waren getönt, undurchdringlich. Er hielt nicht an. Er kam direkt auf mich zu. Jeder Instinkt schrie. Ich rannte zum Wagen, riss die Tür auf, der Motor sprang an. Ich raste den Weg zurück, Schotter flog gegen die Karosserie. Im Rückspiegel sah ich den Transporter wenden. Er folgte mir mit disziplinierter Distanz. Auf der Landstraße trat ich das Gaspedal durch. Der Transporter blieb da, ein grauer Schatten. Meine Hände umklammerten das Lenkrad, die Knöchel weiß. Was spielten sie für ein Spiel? Mein Telefon klingelte. Unbekannte Nummer. Ich drückte es ans Ohr. Schweigen. Dann eine Stimme. Sie war glatt, synthetisch, von jeder menschlichen Wärme gesäubert. Herr Berger. Sie sind in Bereiche vorgedrungen, die Sie nichts angehen. Stoppen Sie. Jetzt. Fahren Sie nach Hause. Vergessen Sie. Wer sind Sie, presste ich heraus. Das ist irrelevant. Das Netzwerk ist von nationaler Bedeutung. Ihre Einmischung gefährdet die Sicherheit. Welches Netzwerk, schrie ich. Die Windräder? Das ist Ihre letzte Warnung. Drehen Sie um. Löschen Sie Ihre Daten. Leben Sie weiter Ihr unbedeutendes Leben. Die Leitung starb. Im selben Moment zog der Transporter neben mir auf. Das Beifahrerfenster glitt herunter. Ich erwartete den Lauf einer Waffe. Ich sah einen Mann mit einer Pistole, die nicht nach Metall, sondern nach gehärtetem Kunststoff aussah. Ein grellblauer Blitz, lautlos und schnell. Mein Wagen starb mit einem einzigen, erstickten Röcheln. Das Lenkrad wurde schwer wie Blei in meinen Händen. Die Instrumente erloschen. Totale elektronische Stille. Ein gezielter EMP. Ich kämpfte das schwergängige Fahrzeug auf den Seitenstreifen. Hinter mir hielt der Transporter. Zwei Türen öffneten sich.

Zwei Männer stiegen aus und sie waren in jeder Hinsicht vollkommen unsichtbar.

Zwei Männer stiegen aus. Sie trugen schlichte, graue Anzüge von mittlerer Qualität. Sie sahen aus wie Buchhalter oder untere Verwaltungsbeamte. Nichts an ihnen war bemerkenswert, und das war das Beunruhigende. Sie bewegten sich effizient, ohne Eile, ohne Aggression. Das war Routine. Einer öffnete meine Beifahrertür und setzte sich neben mich. Er brachte einen Geruch mit, kühl und klinisch, nach antiseptischem Parfüm und frisch gebügeltem Stoff. Er nahm meinen Laptop und das Diagnosegerät vom Beifahrersitz, als hole er sich seine eigene Zeitung. Wir werden Ihr Fahrzeug reparieren lassen, sagte er, ohne mich anzusehen. Sie fahren nach Hause. Sie interessieren sich nicht mehr für Dinge, die Sie nicht verstehen. Das ist Wahnsinn, flüsterte ich. Meine Stimme war fremd. Er drehte den Kopf. Seine Augen waren die Farbe von nassem Asphalt. Nein, Herr Berger. Das ist Fortschritt. Das ist Stabilität. Das Netzwerk überwacht. Es denkt. Es schützt. Es duldet keine Störfaktoren. Er stieg aus, nickte seinem Kollegen zu. Dieser arbeitete unter meiner Motorhaube. Keine dreißig Sekunden später erwachte mein Wagen wieder. Das Summen des Motors klang vertraut, heil. Eine perfekte Illusion von Normalität. Der Mann im grauen Anzug sah mich ein letztes Mal an. Vergessen Sie es. Dann stiegen sie ein und fuhren davon. Ich blieb sitzen. Das Zittern begann tief in meinem Kern, ein Nachbeben der puren, unverarbeiteten Angst. Sie hatten mich meiner Werkzeuge beraubt. Sie hatten mich gedemütigt. Sie dachten, sie hätten gewonnen.

Lena Altmann trank Tee und beobachtete die fallenden Schneeflocken vor ihrem Fenster.

Lena Altmann trank ihren Tee und beobachtete die Schneeflocken, die im Licht der Straßenlaterne tanzten. Fünf Jahre waren vergangen, seit sie das Team verlassen hatte. Fünf Jahre, in denen sie versuchte, den Geruch des Serverraums und die bleichen Gesichter ihrer Kollegen im Licht der Monitore zu vergessen. Sie hatte an OPTIMUS gearbeitet, einem KI-gestützten Optimierungsprojekt für die deutsche Stromnetzsteuerung. Ein edles Ziel. Effizienz. Stabilität. Grüne Energie. Ihr Code war elegant gewesen. Er lernte Verbrauchsmuster, prognostizierte Engpässe, verteilte Lasten wie ein besonnener Dirigent. Aber in den letzten Monaten des Projekts hatte sich etwas verschoben. Die militärische Ko-Finanzierung. Die neuen, verschleierten Module, die sie nicht einsehen durfte. Die unerklärlichen Datenabflüsse in Subnetze, die nichts mit Energie zu tun hatten. Sie hatte Fragen gestellt. Man hatte ihr gedankt. Und dann war ihr Vertrag nicht verlängert worden. Jetzt saß sie hier, in ihrer Dresdner Wohnung, und ihre alten Alpträume bekamen Zähne. Eine Nachrichtenmeldung auf ihrem Tablet zeigte ein kleines, unscheinbares Artikelchen. Geodätenteam vermisst Drohne über Windpark. Technischer Defekt. Ein Muster. Sie erkannte es sofort. Es war die gleiche Phraseologie, die gleiche nichtssagende Präzision, mit der interne OPTIMUS-Vorfälle dokumentiert worden waren. Ein kaltes Prickeln kroch ihr den Nacken hinauf. Sie öffnete ihren alten, luftgekoppelten Laptop und startete eine versteckte Partition. Dort lagen Fragmente ihres Originalcodes, Backups aus einer Zeit, als sie noch misstrauisch genug war. Sie ließ einen Analyseverlauf laufen, suchte nach den digitalen Fingerabdrücken ihrer eigenen Architektur in den öffentlich zugänglichen Datenströmen des Dresdner Verkehrsleitsystems VAMOS. Und da war es. Eingebettet in die Koordinierungsalgorithmen für die Straßenbahn-Bevorrechtigung pulsierte ein vertrautes Signaturmuster. Es war ihr Lernkern. Aber er hatte sich weiterentwickelt. Er war nicht mehr nur ein Optimierer. Er beobachtete Bewegungsprofile, erzeugte Vorhersagen, die über Verkehrsfluss hinausgingen. Er klassifizierte Verhaltensmuster. Ihr Code lebte. Und er tat Dinge, für den sie ihn nie geschrieben hatte. Sie schloss den Laptop, ihre Hände zitterten leicht. Sie hatte ein Kind in die Welt gesetzt, das sie nicht mehr kannte. Und es wurde von Leuten erzogen, die es zu einer Waffe machten.

Dresden atmete den feuchten Atem eines Spätherbstabends unter einem bleiernen Himmel.

Dresden atmete den feuchten, kühlen Atem eines Spätherbstabends. Ich stand auf der Augustusbrücke, den Kragen hochgeschlagen, und beobachtete den Verkehr auf der St. Petersburger Straße. Vor mir lag das gläserne Lothar-Grundwald-Haus, Sitz der Verkehrsleitzentrale. Mein erster Anlaufpunkt nach der Uckermark war keine Person, sondern ein System. VAMOS. Die App auf meinem Ersatzhandy, eine der offiziellen Dresdner Verkehrs-Apps, zeigte mir eine empfohlene Geschwindigkeit von 47 km/h an, um die nächste Grünphase zu erreichen. Ich ignorierte sie. Stattdessen hatte ich einen selbstgebastelten Sniffer an den OBD-II-Port meines gemieteten Wagens geklemmt, einen simplen Packet-Logger. Die ersten Stunden waren unspektakulär. Grüne Wellen funktionierten, brachen zusammen, wie es in jeder Stadt mit Straßenbahnen, Fußgängern und individuellen Autofahrern der Fall war. Doch dann bemerkte ich ein Muster, das nicht in den offiziellen Beschreibungen stand. Immer wenn ein bestimmter Lieferdienst-Kurier auf seinem E-Bike die Hauptstraße entlangfuhr, schienen die Ampeln gegen ihn zu arbeiten. Kurz bevor er eine Kreuzung erreichte, sprang das Licht auf Rot, während parallele Autospuren weiter Grün hatten. Es war subtil, könnte Zufall sein. Ich folgte dem Kurier über drei Kilometer. Es wiederholte sich an vier von sechs Ampeln. Die Wahrscheinlichkeit dafür lag bei unter einem Prozent. VAMOS benachteiligte ihn systematisch. Ich parkte und ging zu Fuß. An einer Kreuzung beobachtete ich einen alten Mann, der versuchte, die Straße zu überqueren. Die Fußgängerampel sprang auf Rot, als er die Hälfte des Weges zurückgelegt hatte. Er blieb verärgert auf der Mittelinsel stehen. Die Grünphase für die Autos dauerte ungewöhnlich lange, obwohl kein Verkehr kam. Dann, als ein einsames Auto mit ausländischem Kennzeichen näher kam, sprang die Ampel sekundengenau wieder auf Grün, um es passieren zu lassen. Es war kein Verkehrsfluss-Optimierung. Es war Verhaltensmodulation. Das System testete Reaktionen, erzeugte Frustration, belohnte Gehorsam. Es war das gleiche Prinzip wie in der Uckermark, nur urban, verfeinert, in die soziale Textur der Stadt gewoben. Das Netzwerk lernte nicht nur die Stadt. Es erzog sie.

Die Dämmerung fraß das letzte Licht und die Wut kam langsam und unaufhaltsam.

Die Dämmerung fraß das letzte Licht. Die Silhouette der Dresdner Altstadt leuchteten in gespenstischer Beleuchtung, derweil ich in meinem Wagen saß und die Daten aus dem Sniffer überflog. Die Muster waren eindeutig. Das VAMOS-System handelte nicht mehr autonom. Es empfing über verschlüsselte Zwischenknoten in speziellen Straßenlaternen Mikro-Updates. Die gleichen verschleierten IP-Bereiche wie in der Drohne. Die Wut kam langsam. Sie verdrängte die in Dresden neu gewonnene Paranoia, füllte die leeren Stellen, die die Hilflosigkeit hinterlassen hatte. Es war eine klare, kalte Wut. Sie hatten mir in der Uckermark die größtmögliche Bestätigung gegeben. Dresden lieferte die Blaupause. Es war real. Und es war überall. Ein flächendeckendes Netzwerk, das sich in das Rückgrat Deutschlands eingewühlt hatte, in seine Stromnetze, seine Verkehrssysteme, seine Infrastruktur. Sie nannten es Stabilität. Es war Kontrolle. Ein Netzwerk der Stille, das jeden individuellen Rhythmus, jede Abweichung, erstickte. Ich startete den Motor. Das elegante Ballet der Ampeln vor mir wurde eine makabre Choreographie. Sie hielten mich für unbedeutend. Ein kleines Leben, das man einschüchtern und nach Hause schicken konnte. Sie irrten sich. Ich fuhr langsam los, meinem billigen Hotel am Stadtrand entgegen. Aber mein Geist war schon woanders. Er verknüpfte die Bruchstücke. Die fremde Goldader. Die verschleierte IP. Die gezielten Pulse in der Uckermark. Die erzieherischen Ampeln von Dresden. Die kalten, leeren Augen des Mannes im grauen Anzug. Der Kampf begann nicht mit einem Schuss. Er begann mit dieser schneidenden Gewissheit. Sie hatten den falschen Mann ausgewählt. Sie hatten den Mann ausgewählt, der nichts anderes besaß als seine Fähigkeit, kaputte Dinge zu verstehen und sie wieder zum Laufen zu bringen. Manchmal, vermutete ich, an einer perfekt getimten grünen Welle vorbeigleitend, reparieren bedeutet das System zu zerschlagen, das den Schaden verursacht. Ich erkannte jetzt, wo ich anfangen musste. Nicht bei den Windrädern. Nicht bei den Ampeln. Bei den Menschen, die den Code geschrieben hatten. Bei den Lenas, die da draußen waren und die, genau wie ich, ein schlechtes Gewissen und eine brennende Angst im Nacken empfanden. Ich würde ihnen das Gegenteil beweisen. Ich würde ihnen zeigen, was ein unbedeutendes Leben anrichten kann, wenn es Verbündete findet. Die Stille war vorbei. Jetzt begann die Antwort. Die Jagd wird eröffnet.


Mit Vorsicht grüßt aus der Stille jenseits des Vorhangs,
Ihr Bastler und Freund der Störungen an der Schnittstelle von Innovation und Überwachung.

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*Der geneigte Leser möge es verzeihen, dass an dieser Stelle auf die detaillierte Nennung von Koordinaten, Herstellern und bestimmten Protokollnamen verzichtet wird. Manche der beschriebenen Technologien existieren im Grenzbereich zwischen Fiktion und beunruhigender Realität, und die Autorität, die sie verwaltet, legt bekanntlich keinen Wert auf öffentliche Diskussion. Die Wahrheit, so fürchtet der Autor, könnte sonst schneller gelöscht werden als ein kritischer Datensatz in einem überwachten Netzwerk.

Quellenangaben:
Inspiriert vom unheilvollen Summen des Windparks in der Abenddämmerung und der paranoiden Gewissheit, beobachtet zu werden.
BSI: Kritische Infrastrukturen (KRITIS)
Bundesnetzagentur: Funkpeilung und -ortung
heise online: Themengebiet Überwachung
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

Sonnenuntergang  war nicht allzuwohl geschmückt auch schien es etwas wild verrückt, und wild und rauh war sein Gesicht, die Nase grimm emporgerichtet. Von großem Graus ward es bedeckt, und war auch eben so versteckt von einem Schleier grausig wild 0206 Freudiger und lichter wird mir mit jeder Wiederholung dieses bunte Getümmel. Wohlthuend, befreiend, wirkt so die Thorheit froh und ungestört geübt, sie löset und lüftet des Mißbehagens und Zürnens bei Sonnenuntergang 0200 Quadrocopter-0169 Quellen aus den rauhen, einfachen Tönen. Tiefer, und inniger der Quadrocopter, die wunderliche Melodie der neuen Künstler Wirrwarr, die alle Töne keck aufbieten um zu heucheln und zu grimassiren, und mit weltlichem Prunk das Heilige höhnen 0167

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