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Internet-Magazin Sonniger Tag Blumen Sprechen Zu Dir Sonne Scheint Und Sterne Tanzen ...

Ein sonniger Tag für die Blumen

Die wartende Uhr im Bahnhof zeigte eine Zeit die niemals verging.

Die Uhr im Bahnhof zeigte 14:43, und sie zeigte diese Zeit seit gestern. Die Sekundenzeiger anderer Uhren in der Stadt ratterten vorwärts, aber diese hier, über dem Schild Zu den Zügen, blieb stehen. Sie wartete. In der Stahlkonstruktion der Halle summte das Gewicht der Minute, die nicht vergehen wollte. Sie war voll. Sie war reif. Sie wartete nur noch auf das richtige Auge, das sie ernten würde.

Maya fotografierte die stehende Zeit und eine innere Stimme gab Richtung.

Maya drückte den Auslöser und fror die gestrandete Zeit ein. Das Klicken der Kamera verschmolz mit dem rhythmischen Klacken einer Anzeigetafel. Sie senkte das Gerät und betrachtete das Bild auf dem Display. Das Schwarzweiß-Bild hatte etwas Endgültiges. Die runde Uhr, das rechteckige Schild, die kalten Linien des Stahls. Verlorene Zeit. Der Titel ihres Fotoprojekts brannte sich hinter ihre Stirn. Sie sammelte diese Momente der Stagnation, der geplatzten Abfahrten, der stillstehenden Pendel. Sie sammelte Beweise dafür, dass die Zeit nicht immer floß, sondern manchmal auch versickerte. Ein Zug fuhr mit einem Seufzen ein. Menschen strömten aus den Türen, ein Gewirr aus Zielen und Eilen. Maya blieb stehen, ein Felsen in diesem Strom. Sie spürte die Unruhe der Menge in ihren Magen hinein. Sie sollte weiter. Sie hatte noch drei andere Bahnhöfe auf der Liste. Doch ihre Füße waren mit dem grauen Betonboden verwachsen. Hier entlang. Die Worte waren kein Geräusch. Sie waren eine plötzliche Gewißheit, die in ihrem Schädel wuchs, klar und deutlich wie ein eigener Gedanke, der aber nicht von ihr kam. Sie blickte auf das Foto zurück. Auf den Punkt unter der Uhr, wo das Schild an der Wand befestigt war. Hier entlang. Ihr Blick wanderte vom Display hinüber zur realen Wand. Nichts. Nur schmutzige Fliesen, ein zerknülltes Ticket zu ihren Füßen. Die Logik in ihr, die Logik der To-do-Listen und Projektpläne, schüttelte den Kopf. Einbildung. Stress. Zu viel Kaffee auf leeren Magen. Sie schaltete die Kamera aus und ging. Ihre Schritte hallten, zu hastig, zu laut. Sie wollte nur noch raus aus dieser Halle, hinaus in den sonnigen Tag, der draußen versprochen wurde. Als sie durch die Drehtür auf den Vorplatz trat, schlug ihr die Helligkeit wie eine Welle entgegen. Die Sonne schien mit einer brutalen Intensität, die alle Schatten unter die Füße der Menschen bannte. Sie blinzelte. Etwas war anders. Etwas war hinter ihr.

Ein fremder Hibiskus erschien auf ihrem Foto und im Innenhof.

Die Wohnung roch nach Entwicklerflüssigkeit und trockenem Toast. Maya hatte die Fotos des Tages auf den großen Monitor gespielt. Reihenweise Bahnhofsuhren, verlorene Wartesäle, verwaiste Gepäckbänder. Dazwischen, wie ein Fremdkörper, das eine Farbfoto vom Vorplatz. Sie hatte es aus einer Laune heraus geschossen, beim Verlassen des Bahnhofs, einfach in den strahlenden Himmel gehalten. Ein Gegenbild zur düsteren Serie. Nun sah sie es an und verstand nicht. Im Vordergrund, unscharf, ihre eigene Hand, die die Kamera hielt. Darüber das grelle Blau. Und genau in der Mitte, scharf wie ein eingebranntes Symbol, eine winzige, knospenförmige Struktur. Rosa. Sie zoomte heran. Pixel tanzten, formten sich zu einer zarten, noch geschlossenen Blüte. Ein Hibiskus. Mitten im Himmel. Das ist unmöglich. Sie drehte sich zum Fenster. Ihr Blick fiel auf den kleinen Innenhof sechs Stockwerke unter ihr. In der Mitte des asphaltierten Hofes, genau auf dem Fleck, wo sonst nur ein öliger Schimmer lag, stand etwas. Etwas Rosa. Sie rieb sich die Augen. Es blieb. Eine Pflanze. Sie war kaum handhoch, aber unverkennbar. Die Form der Blätter, die Anordnung. Ein Hibiskus-Trieb. Sie hatte diesen Innenhof tausendmal gesehen. Da war nie etwas gewachsen. Nicht einmal Unkraut schaffte es durch den Asphalt. Ihr Herz schlug einen unregelmäßigen Takt. Das Foto. Die Pflanze. Die Stimme. Das war kein Zufall mehr. Das war ein Muster, und es richtete sich an sie.

Die sprechende Blume offenbarte sich als Botin einer anderen Zeit.

Am nächsten Morgen war der Trieb kniehoch. Maya stand mit einer Tasse kalten Kaffees am Fenster und starrte hinab. Die Pflanze schien im Zeitraffer zu wachsen. Sie hatte bereits drei Knospen angesetzt, die sich im gleißenden Licht des neuen Tages zu öffnen begannen. Die Sonne schien darauf, als wäre sie ein Scheinwerfer, der nur für dieses eine Stück Grün anging. Sie rannte die Treppen hinunter. Der Hof roch nach Müll und feuchter Erde, ein Geruch, der hier nicht hingehörte. Sie kniete sich vor den Hibiskus. Die Stängel waren kräftig, die Blätter von einem satten, fast unnatürlichen Grün. Eine der Knospen platzte auf. Mit einem leisen, seidenen Rascheln entfalteten sich die Blütenblätter. Sie waren nicht einfach rosa. Sie schillerten, lila Adern pulsierten darin wie Adern unter dünner Haut. Willst du wissen, wo die Zeit geblieben ist? Maya fuhr zurück. Die Worte kamen nicht von außen. Sie entstanden direkt in ihrem Bewusstsein, weich und samtig, die Stimme einer alten Frau, die gleichzeitig die Stimme eines jungen Mädchens war. Sie stammelte. Wer spricht? Sieh mich an, Maya. Ihr Blick fiel auf die voll erblühte Blüte. In ihrer Mitte, wo die Staubgefäße sein sollten, lag ein Wirbel aus Licht und Schatten. Sie sah hinein und sah den Bahnhof. Sie sah ihre eigenen Füße auf dem Boden, sah, wie von der Stelle unter dem Schild Zu den Zügen ein winziger, rosafarbener Riß ausging. Ein Haarriß in der Wirklichkeit. Du hast den Riß gesehen. Du hast ihn angerufen, mit deinem Blick, mit deinem Verlangen nach der Zeit, die fehlt. Das bin nicht ich, flüsterte Maya. Das ist ein Projekt. Alles, was du tust, ist ein Gebet, antwortete die Blume. Dein Projekt ist ein Hilferuf. Und ich habe gehört.

Nyctin erklärte den Kampf der zyklischen gegen die lineare Zeit.

Die Blume hieß Nyctin. Sie war eine Wächterin, erklärte sie. Nicht eine Wächterin eines Ortes, sondern eines Rhythmus. Der zyklischen Zeit, der Zeit der Knospen und des Verwelkens, des Mondes und der Gezeiten. Diese Zeit war krank. Sie erstickte. Die lineare Zeit, die Zeit der Uhren und Fahrpläne, der Termine und Deadlines, wucherte wie ein Tumor. Sie fraß die Pausen, die Übergänge, die Momente des Nur-Daseins. Der Bahnhof, erklärte Nyctin, sei ein solcher Tumor. Ein Knotenpunkt reiner, unerbittlicher Linearität. Dein Foto hat den Druck an dieser Stelle für einen Moment gelöst, sagte Nyctin. Ich konnte durchkommen. Aber ich bin nur ein Symptom. Das Fieber. Die Krankheit ist größer. Was kann ich tun, fragte Maya. Ich bin eine Grafikdesignerin. Ich mache Fotos. Du siehst, antwortete die Blume. Das ist mehr, als die meisten können. Du kannst den Riß sehen. Du kannst helfen, ihn zu heilen.

Das Ritual erforderte das Einfangen von Sonnenschein und das Opfer vergeudeter Zeit.

Das Ritual erforderte zwei Momente. Den Moment der höchsten Sonne und den Moment der tanzenden Sterne. Sie müssen gefangen und gewebt werden, sagte Nyctin, in den Riß in der Wand des Bahnhofs. Ein Pflaster aus lebendiger Zeit. Maya fühlte sich absurd. Sie stand mit einem Notizblock in ihrem Hof und diskutierte mit einer Pflanze über Sternenlicht. Doch der Hibiskus war nun mannshoch. Seine Blüten leuchteten in der Dämmerung wie eigene kleine Sonnen. Die Nachbarn bemerkten ihn nicht. Sie gingen vorbei, blickten auf ihre Telefone. Maya verstand. Nyctin war für unsichtbare Augen. Du musst deine eigene, vergeudete Zeit opfern, sagte Nyctin am Abend. Die Zeit, die du verschwendet hast, aus Angst, sie nicht richtig zu nutzen. Die Zeit des Zögerns. Die Zeit, in der du Kunst machen wolltest und stattdessen Rechnungen schriebst. Diese Zeit hat Gewicht. Sie hat Substanz. Sie ist der Klebstoff. Wie opfert man Zeit? Indem man sie anerkennt. Indem man sie losläßt. Das ist der gefährlichste Teil, Maya. Man kann sie nicht zurückbekommen.

Maya fing den Schein der höchsten Sonne in einer silbernen Blütenflasche ein.

Der sonnige Tag brach an, ein Tag von gnadenloser Klarheit. Maya stand um Punkt zwölf auf dem Bahnhofsvorplatz. In ihrer Tasche: eine leere, versilberte Flasche, die Nyctin ihr gegeben hatte. Aus einer seiner Blüten. Halte sie in die Sonne, genau im Zenit. Fang ihren Schein ein. Die Menschen hasteten vorbei. Sie spürte ihre Blicke. Eine Frau, die regungslos mit einer glitzernden Flasche in der Hand zur Sonne starrte. Sie schloß die Augen. Die Hitze brannte auf ihren Lidern. Sie dachte an Nyctins Worte. Sie konzentrierte sich nicht auf das Licht, sondern auf den Schein. Auf die Wirkung. Auf das Gefühl von Wärme auf ihrer Haut, das Gold unter ihren geschlossenen Lidern. Auf das Leben, das die Sonne schenkte. Als sie die Augen öffnete, war die Flasche nicht mehr leer. Sie war gefüllt mit flüssigem, goldenem Licht, das sich träge darin bewegte, wie Honig. Die Sonne schien weiter, aber irgendwie matter, als hätte sie einen Teil ihrer Essenz verloren. Ein kalter Schauer lief Maya den Rücken hinunter. Es funktionierte.

Die Sterne tanzten als Maya ihre vergeudete Zeit opferte und das Ritual vollendete.

Die Nacht war kühl und klar. Maya schlich sich nach Mitternacht in den Bahnhof. Die Halle war fast leer, nur ein paar Nachtschwärmer und müde Reisende. Die Uhr zeigte noch immer 14:43. Der Riß unter dem Schild war jetzt mit bloßem Auge zu sehen. Ein feiner, rosafarbener Schimmer, der wie eine Narbe in der Luft hing. Nyctin war bei ihr. Nicht die ganze Pflanze, sondern eine einzige, leuchtende Blüte, die sie in einer kleinen Transportbox bei sich trug. Halte die Flasche mit dem Sonnenschein bereit. Und öffne dein Herz für die Sterne. Maya blickte durch die Glasfront der Bahnhofshalle in den Nachthimmel. Die Sterne waren da, aber reglos. Kalte Punkte. Sie atmete tief ein. Sie dachte an die vergeudete Zeit. An den Abschluss, den sie aus Angst nicht gemacht hatte. An die Reisen, die sie nie antrat. An die Liebe, der sie auswich. Sie ließ die Gefühle zu, die Scham, die Wehmut, die bittere Zärtlichkeit für das Mädchen, das sie einmal war. Sie opferte sie. Sie ließ sie los. Plötzlich begannen die Sterne zu tanzen. Es war keine Illusion. Sie bewegten sich, nicht am Himmel, sondern in ihrer Wahrnehmung. Sie zogen Bahnen, wirbelten, verschmolzen zu Strömen silbernen Lichts. Dieser Tanz war ein Rhythmus, älter als die Menschheit. Der Rhythmus von Nyctin. Maya öffnete die Flasche. Das goldene Licht der Sonne schoß heraus und vermischte sich mit den silbernen Strömen der Sterne. Gemeinsam flossen sie auf den rosafarbenen Riß an der Wand zu.

Der Riss schloss sich die Uhr tickte weiter und Nyctin verblasste.

Der Riß sog die geflochtene Zeit in sich auf. Ein surrendes Geräusch erfüllte die Halle. Die Luft flimmerte. Maya spürte, wie etwas in ihr nachgab. Ein innerer Druck, eine ständige Anspannung, die sie ihr ganzes Leben lang begleitet hatte, löste sich auf. Sie fühlte sich leicht. Und leer. Vor ihr schloß sich der Riß. Die Wand war wieder nur Wand. Die Uhr über dem Schild ruckte. Ein tickendes Geräusch, das seit Tagen verstummt war, setzte wieder ein. Der Sekundenzeiger bewegte sich. Er sprang vor. Auf 14:44. Es ist vollbracht, flüsterte Nyctins Stimme in ihr, jetzt schon schwächer. Das Gleichgewicht ist für diesen Ort wiederhergestellt. Die zyklische Zeit kann atmen. Und du, fragte Maya und blickte auf die Blüte in der Box. Sie begann zu welken. Die leuchtenden Farben verblassten. Ich war das Fieber. Das Fieber ist gebrochen. Ich gehe dahin zurück, woher ich kam. In den Rhythmus. Danke, Maya. Du hast nicht nur Zeit geopfert. Du hast sie verschenkt. Die Blüte zerfiel zu Staub, der im schwachen Nachtwind der Bahnhofshalle davongetragen wurde. Maya stand allein da. Die Uhr tickte. Ein Zug wurde angesagt. Alles war wieder normal. Alles war anders.

Maya sah fortan die zyklische Zeit in jedem lebendigen Ding pulsieren.

Maya beendete ihr Projekt nicht. Sie löschte die Fotos. Stattdessen begann sie, Gärten zu fotografieren. Verwilderte Grundstücke, Flecken Moos zwischen Pflastersteinen, einen Baum, der sich durch einen Zaun schlängelte. Sie sah die Welt jetzt mit Nyctins Augen. Sie sah die zyklische Zeit, wie sie in jedem lebendigen Ding pulsierte. Manchmal, an einem sonnigen Tag, wenn das Licht besonders golden fiel, glaubte sie, flüssigen Honig in der Luft zu sehen. Und in manchen Nächten, wenn sie müde war und die Grenzen der Wahrnehmung dünn wurden, sah sie die Sterne tanzen. Nicht immer. Aber manchmal. Es war genug. Die Uhr im Bahnhof ging weiter. Sie zeigte nie wieder 14:43. Aber Maya wußte, daß die Zeit, die sie verloren und dann wiedergefunden hatte, nicht in Stunden gemessen wurde. Sie war die Zeit einer knospenden Blüte. Die Zeit zwischen zwei Herzschlägen. Die Zeit, in der die Sterne tanzen.


Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen aus dem Zwischenraum zwischen Tick und Tock,,
Ihr Kartograf der unsichtbaren Gärten und Botschafter der Wächterin Nyctin.

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*Der geneigte Leser möge es verzeihen, dass wir an dieser Stelle nicht näher erläutern, nach welcher Fahrplanordnung die Züge ins Übernatürliche verkehren, welche botanischen Bestimmungsbücher für sprechende Hibiskus-Exemplare taugen oder wie viele Rechtschreibreformen ein in flüssiges Gold gebanntes Sonnenwörtchen überdauern konnte. Die Gesetze der zyklischen Zeit sind, wie jeder weiß, dehnbarer als das sprichwörtliche Gummitier und unterliegen einem fortwährenden Wandel, der selbst die konsequenteste Chronologie zur Kurzgeschichte schrumpfen lässt.

Quellenangaben:
Inspiriert von der Blüte eines Hibiskus, einer Bahnhofsuhr und einem flüchtigen Sonnenstrahl.
ZEIT: Die Magie des Alltäglichen
Deutschlandfunk Kultur: Das Rätsel der Zeit
NABU: Natur in der Stadt entdecken
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie



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Das Wort Geister

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